Wenn die Kondensation oder Sublimation des Wasserdampfes nicht an festen Oberflächen, sondern in der Luft erfolgt spricht man von Dunst oder Nebel. Die im Dunst/Nebel bildenden Tropfen bewirken die Streuung von LIcht. Können die Sicht verschlechtern. Man spricht von Nebel, wenn die Sicht 1 km ist, und von Dunst, wenn die Sicht zwar behindert ist, aber Gegenstände in Entfernungen über 1 km noch nichtbar sind. Dunst bleibt es, solange die Luft nicht feuchtgesättigt wurde. Bei Nebel ist sie gesättigt ist.
Die hygroskopischen Kräfte mit zunehmender Verdunstung üben einen Verdunstungsdruck aus, so können die Tröpfchenraten von 0,1 bis 1 beim Dunst als obere Grenze gelten. Sichtbehinderungen können auch Staub, Ruß oder ähnliche Luftverschmutzungen verursachen. Man spricht von trockenen Dunst. Bei starken Dunst in Industriegebieten kann die Sicht auf unter 10 km senken. Wegen die Kleinartigkeit der Teilchen wird der Dunst bläulich.