Vulkanologie (vulcanus lat. Gott ds Feuers) befaßt sich mit der Gesamtheit der Vorgänge beim Aufsteigen des Magmas vom Erdinnern an die Oberfläceh und dessen stofflicher Beschaffenheit und vulkanischen Ausbrucherscheinungen.
Magma bezeichnet man die mit Gasen und Dämpfen gesättigte Gesteinschmelze mit einer Temperatur von 1000 bis 1400°C, in 100 bis 120 km Tiefe in Magmaherden befindet.
Die Annahme eine durchgehenden Magmazone in dieser Tiefe steht im Widerspruch zum elastischen Verhalten der Gesamtherde und Scherungswellen von Erdbeben.
Das unter hohen Druck stehende Magma wird durch gebirgsbildende Prozesse aktiviert und steigt durch Spalten und Brüche in den Schwächezonen der Erdkruste auf.
Erreicht es nicht die Oberfläche der Erde, so nennt man es Plutonismus.