Nach Abzug der Kaltfront die sich nun in Polen befindet und bei der Ostsee, nähert sich nun eine neue Kaltfront die über Spanien und Frankreich schon liegt.
Das Tief folgt bis 1. Mai der Front weiter nördlich bei Dänemark bis Polen nach.
Im Verlauf des Mittags könnten sich stärkere Gewitter im Südwesten Deutschlands bilden durch verstärkte bedingte Hebung an der Front.
Nachmittags können auch einzelne Gewitter in Oldenburg/Weser - Ems bis Kassel entstehen, sowie auch an der Donau/Augsburg/Ansbach/Ulm und Mittelfranken.
Auch wird ein Tief im Südosten Deutschlands gerechnet was unter der Frontalzone die bis nach Osten schon reicht entsteht an der Luftmassengrenze. Entlang der Frontalzone können sich auf kräftige konvektive Niederschläge bilden, die auch bis zum Abend in Schleswig und Mecklenburg vereinzelte Gewitter bringen könnten, sowie auch in Bayern.
Gewitter eingelagert: Da an der Front auch ein langes starkes Hebungsfeld sich bildet, können verstärkte Regenfälle den Süden Deutschlands, Schweiz bis vor Hessen und Thüringen oder Sachsen erreichen. Die Reste davon schwächen sich auf dem Weg nach Sachsen - Anhalt und Brandenburg allmählich ab und weiter nach Mecklenburg.
An der Konvergenz der Kaltfront drehen die Winde anfangs Süd bis Südost und können auf Südwest bis West drehen im Westen und der Mitte Deutschlands. Die Gewitter bei Ulm und vielleicht in Bayern können sich vereinzelt stärker entwickelt und auch langsam ziehen (Starkregen/lokal auch kurze Überschwemmung von Flächen) Sonst kann es auch kleinen Hagel von 1 cm vereinzelt darunter um Ulm geben am späten Nachmittag.
Nach Südwesten kann es für etwas angehobene Scherung reichen und anfangs auch eine etwas Verstärkung eines Gewitters. Sonst keine allzu großen Unwettergefahren (etwas erhöhte Neigung) erkennbar. Multizellengewitter werden möglich die organisert leicht sein können zerstreut. Möglich auch Einzelzellen (anfangs) Richtung Bayern, die aber mehrzellig sein können. Nach Südwestdeutschland hin kräftige Böen auch möglich, wobei einzelne Aktivitäten sich nach Bayern ausbreiten dürften.
Da zwar nicht direkt Hinweise auf Wolken liegt die vielleicht Rotationen zeigen können, wäre dies aber auch bei solchen Lagen wie heute nicht in Süddeutschland auszuschließen. Die Gewitter können sich auch als Linie bemerkbar machen später.
Die Letzte Karte zu den Warnungen von Fred zeigt natürlich eine größere Wahrscheinlichkeit der Gewitter nach Süden hin. Was durchaus sehr sicher erscheint.