Diese Gewittersysteme mittlere Größenordnung sind eine Kategorie der Gewitter die rückwärts ziehen oder retrograde Gewitter darstellen.
Auf dem Satbild des Infrarot - Bereichs sind diese Gewitter an der Südspitze als Verlägerung nach Norden durch ein V gekennzeichnet.
Der Amboss kann sich dabei stark in alle Richtungen ausbreiten durch die Winde in der Höhe, die abkühlenden Aufwinde mitziehen.
Der Amboss der in Windrichung auswächst befindet sich im Bereich der Aufwinde (hier die höchsten Gewitterwolken).
Die meisten Gewitter die rückwärts ziehen nennt man V - Form. Die Aufwinde werden als lange Ambossfahne weit abgeweht.
Die heftigen Niederschläge, Hagel und Überflutungen treten an der Spitze des V auf. Hier treten die stärksten Blitzaktivitäten auf und Überflutungen.
Die Vielzahl der Entladungen erfolgt in der Troposphäre mit Ausbreitung zu Seite des Amboss mit Flächeneinschlägen. An der Südspitze wächst häufig ein Cumuluskuppel bis in die Stratosphäre hoch. Bei Superzellen treten ähnliche Erscheinungen auf. Auch außerhalb der Spitze in V - Form schlagen Blitze außerhalb von Wolken irgendwo ein.
Im Zellkern lassen sich mit der Wolkenturmhöhe -70°C messen in großen Höhen, weiter nach Nordost von Südwest an bei -38°C. Einzelne Gewitter wandern auch unter Abschwächung vom Zellkern als Abspaltung nach Nordost aufwärts, während die Gewitter bei -62 und -52°C noch heftig sein können.
Vor allem da wo sich die Jetstreks und Aufwinde treffen entstehen die Versorgungslinien und später weiter davor auch die heftigen Unwetter die mit die Winde nach außen verschoben werden.
Bild dazu / Quelle:
Und einige Erklärungen zu dem Fall mit Verwüstungen durch Tornados in den USA
Kleine Darstellung dazu sehe Bild unten >
Gruss Marco