September
Mit dem September beginnt die Reihe der Monate, deren Namen auf lateinische Zahlworte zurückgehen.
Das der September der 7. und nicht der 9. Monat ist, hängt mit der Zählweise des altrömischen Kalenders zusammen.
Das römische Jahr begann ursprünglich mit dem 1. März, erst nach der Kalenderreform durch Julius Cäsar (56 v. Chr.) mit dem 1. Januar. Der September ist auch noch unter Scheiding und Herbstmond bekannt.
Wetter - Eigenarten
Die Hitze des Hochsommers schwächt sich ab, und die Nächte werden wieder kälter. Wegen vergleichbarer Temperaturen wird der September auch Mai des Herbstes genannt.
Um den Herbstanfang bilden sich Schönwetterlagen im Jahr. Das Meer hat Sommersonne gespeichert und gibt Wärme im Herbst und Winter an die Luft ab.
Die Temperaturen von Land und Wasser sind in diesem Monat voll ausgeglichen, die Luftdruckgegensätze geringer.
Ohne die Luftdruckunterschiede gibt es auch keinen Wind. Es herrschen ruhige Wetterlagen. In 5 oder 6 Jahren kann sich das Azorenhoch nach Mittel- und Südeuropa dann verlagern, dann strömt Luft aus Süd bis Südwest heran und sorgt für Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht.
Im letzten Monatsdrittel treten dann die Tal- oder Muldenlagen schon mit Nachtfrost in Erscheinung. Der Wasserdampfgehalt der Luft sink, es gibt direkte intensive Sonneneinwirkung, höhere Werte werden erreicht als im Hochsommer. Es ist windstill (Altweibersommer). Diese Lagen halten im Osten bis maximal Oktober durch an. Die Schwade von Nebel die man im August erkennt man die Neigung der Sonnenstellung zu Erde und Änderungen in der Großwetterlage, es gibt neblig - trübe Tage. Im Süden können nochmals 30°C auftreten bei südliche Anströmungen von Luftmassen an Hochdruckzonen.
Gartenarbeiten (Fruchtreife)
Nutzgarten: Letzte Aussaat von Feldsalat für Frühjahr; Frühjahrsradieschen, Knoblauch stecken; Rosenkohl entspitzen; Rhabarber teilen und neu pflanzen.
Ziergarten: Kornblumen, Ringelblumen und Mohn säen; Pflanzen von Lilien, Pfingstrosen; Rosen, Obstbäumen, Sträucher nicht mehr düngen.