Ein Teil der Jetströmung über Frankreich und Deutschland führt zu Auslenkung und einem Austrogen in Frankreich und diese Jetzone wandert auf Südkurs über Süddeutschland zu Mitte hoch und biegt sich auf Süd nach Nord um.
Die Jetzone wird wohl Südwest/Süd bis Nordost gerichtet am Montag sein.
Es besteht nach den Modellen wahrscheinlich über Polen die größte Unwettergefahr. Auch in Deutschland können welche aufreten.
Wahrscheinlich ist auch Ost- und Süddeutschland im Zusammenhang eines Kurzwellentrogs und einer gewitterartigen Einbuchtung besonders über Thüringen und später in Brandenburg nach Polen betroffen.
Die Höchstwerte sagen zurzeit nichts eindeutiges wie hoch diese sein könnten. Man kann aber mit etwas höhere Werte rechnen.
Das Gewittertief bildet sich rechts im Jetbereich in einer Konvergenz im Jet und führt Warmluft als Advektion in seinem Kern ran am Montag. Rechts im Jet befindet sich dieses Tief in Ostdeutschland und könnte da für Unwetter sorgen.
Deutlich starke Vertikalhebung über Ostdeutschland/Polen und teils Süddeutschland. In Polen und an der Oder wird wahrscheinlich an hohes Energiepotential an zugemischter Energie erwartet. Diese könnte wohl weiter in Deutschland wahrscheinlich reingreifen.
Es wird vor allem auf die Zugrichtung entlang des Jet ankommen wo es über Deutschland hinweg zieht und ob die warmen Luftmassen weit nach Deutschland advektiert werden.
Unwetteranalyse
Heute Spätabends am Sonntag ist vor allem Südwestdeutschland bis zu Grenze nach Bayern und der Mitte sowie südlich in Thüringen von Gewittern betroffen. Gegen Mitternacht läuft diese Situation so weiter. Gegen 03 Uhr bis 06 Uhr ist mit einem fortschreiten der Gewitteraktivität zum mittleren Thüringen und ins westliche Sachsen zurechnen zum Montag hin.
Nach derzeitigen Stand wird sich dieses Gewittertief wie erwartet zum Erzgebirge bewegen und entlang der Jetachse rechts davon im Konvergenzbereich nach Brandenburg ziehen und über Polen hinweg.
Es besteht dabei Unwettergefahr.
Nach der derzeitigen Labilität und Scherung der Strömungen ist eine wahrscheinliches Unwetterpotential da in der frühe zum Montag in Südostdeutschland, Thüringen und Sachsen nach Südbrandenburg hin vorhanden. Da die Strömung aber stark ist sollten die Gewitter schnell hinweg ziehen, dennoch mit Gefahr von starken Gewitterböen und möglichen Tornados.
Entlang einer wellenden Front kommt es teils auch zu unwetterartigen Regenfällen, da die derzeitige Lage etwas an einer Mittelmeerbahn erinnert. Die Zone mit heftigen Regen und Gewittern sowie Tornados wandert über Süddeutschland hinweg auf Nordostkurs nach Polen und Teschechien bis morgen Früh am Montag. Alpenraum bekommt deutlich erhöhte Niederschläge derzeit ab.
Die derzeitige Vorticity, Advektion, Vertikalhebung im Bereich der Jetzone ist deutlich in Ostbrandenburg, Sachsen und dem gesamten Süden Deutschlands am größen und Polen bis Teschechien. Es kann also eine Unwettergefahr durch Starkregen - Gewitter - Hagel und Blitze bestehen in der Nacht zum Montag und vormittags noch.
Die 0 - 6 km Schermenge m/s beträgt 20 oder 40 Knoten = 20 m/s usw. herum für Superzellen und mögliche organisierte mehrzellige Gewitter. Die 0 - 1 km Schermenge ist in etwas gleich und über dem Wert hinaus. Es kann eine Unwettergefahr in Sachsen und Brandenburg bestehen.
Also die Gewitter dürften bis Südbrandenburg reichen. In Brandenburg dürfte es nicht so kräftig mit der Entwicklung ausfallen. Gewitter könnten aber auftreten.
Unwetteroutlookkarte sehe unten von Spätabend bis Montag 12 Uhr
SEE TEXT: Aus gewissen Gegebenheiten lassen sich hier keine Aussagen machen, dennoch rechne ich hier mit einen starken Gewitter, Sturmböen bis 7 Bft und kleinem Hagel. Abwohl hier eine Unsicherheit vorliegt, also wenn ganz vereinzelt mal ein Gewitter.
SLGT RISK: Hier kann es mindestens ein schweres Gewitter geben mit großen Hagel, Platzregen, auch ein Tornado (?), Sturmböen und Überflutungen. Es kann also vorkommen das man hier an einem Ort ein heftiges Unwetter erleben könnte.
MDT RISK: Chance für großen Hagel, Orkanböen, Tornados deutlich möglich, zahlreiche und organisierte Systeme z.B. Superzellen. Große Wahrscheinlichkeit für heftige Unwetter.
Gruss Marco