Durch die komplexe Interpretation geologischer, geophysikalischer und geochemischer Daten auch aus tieferen Teilen der Erdkruste fand man, daß diese aus Tafeln oder Krustenblöcken bestehen.
Als Epirogenese wird die langsame säkulare Hebung und Senkung von größeren Erdkrustenteilen bezeichnet.
Schwächezonen können Tiefenbrüche auftreten, die basischen Magmen den Aufstieg an die Oberfläche öffnen.
Später bilden sich Migrationswege für die Wanderung von Erzlösungen oder von Kohlenwasserstoffen.
In ausgedehnten Schwächezonen entstehen auch Geosynklinalen, das sind breiträumige Senkungsgebiete, in denen sich Faltengebirge bilden.
Gebirgsbildende Vorgänge, Orogenesen (Berg), sind aber nach neusten Erkenntnissen auch ohne vorhergehenden Geosynklinalstadium möglich, indem bestimmte Zonen alter Tafeln durch Aktivierungstektonik erneut mobil wurden.
Basische Magmen können auch in Großgrabenbildungen, in Rifts und in den mittelozeanischen Rücken emporquellen und zur Verschiebung ganger Tafeln bzw. Teile von ihen gegeneinander führen.
Gruss Marco