In den meisten Jahren ist der Januar wohl der kälteste Monat.
Die Frostnächte bestärken uns in dem Gefühl, im geheizten Raum zu bleiben mit der Hoffnung, von der Grippewelle in diesem Jahr verschont zu werden.
Am 4. Januar kommt die Erde bei ihrer jährlichen Sonnenumkreisung der Sonne am nächsten.
Trotzdem tankt Mutter Erde deutlich weniger Sonnenenergie, da unsere Nordhalbkugel im Winter der Sonne abgewandt ist.
Es wird kalt.
Wenn es zwischen Weihnachten und Hl. Drei Könige 1 Woche mild war, so wird sich wahrscheinlich eine mitteleuropäische milde, , aber niederschlagsreiche Westlage durchsetzen und ein milder Hochwinter folgen.
Zu Jahreswende gibt es meist die erste große Kältewelle, die Neujahrkälte, die im langjährigen Mittel nach ein paar Tagen durch mildere atlantische Tiefausläufer bis Mitte Januar unterbrochen werden.
Dringt in dieser Zeit milde Mittelmeerluft zu uns, dann sind Temperaturen über 15°C keine Seltenheit.
Bodennahe Luftschichten sind bei der jetzigen schwachen Sonnenkraft unter Hochdruckeinfluss kalt, weil kaum oder nur schwache Windbewegungen herrschen.
Erst wenn der Wind die kalten Luftschichten durchmischt, kann es milder werden, dies ist bei wechselhafter Witterung der Fall.
Kommt im Januar ein Hochdruckgebiet mit polaren Kaltluftvorstößen, sind die tiefsten Jahrestemperaturen zu erwarten.
Die Polarnacht zeigt dann ihre Wirkung bei uns. Erst dann mit 4 Wochen Verzögerung, haben sich die Landmassen sehr abgekühlt.
Die wärmsten Temperaturen sind nicht am 21. Juni beim Sonnenhöchstand, sondern zu den Hundstagen ab Ende Juli.