Bei der Entstehung von Gewittern kommen noch thermische Labilität und weitere Effekte dazu, so entwickeln sich umliegend den Cumuluswolken Winde, vor allem die Windscherung,
womit eine Änderung des Windvektors mit der Höhe bezeichnet wird. Änderung der Windgeschwindigkeit englang einer einer Bahn. Mit der Windscherung können ebenfalls Wolken umgekippt werden.
Stelle man sich nun einen Single - cell Storm vor der in der Atmosphäre eingebettet wäre oder ist. In der die Blase die aufsteigt mit ihren Niederschlagsteilchen nach außen kippt. Der Niederschlag falle nicht mehr dann ins Nährgebiet des Sturms.
Der Sturm bliebe am Leben und kann nun neue feuchte und warme bodennahe Luft ansaugen.
Wenn nun die Niederschlagsteilchen an einer anderen Stelle als dort, wo der Sturm seinen Updraft füttert, herunterfallen kann die Wolke über den anhaltenden Zustrom neuer Luft aus der Atmosphärischen Grenzschicht weitere Zellen (neue Gewitterzellen) anbauen.
Dieses Wachsen der neuen Zellen erfolgt nur selten durch den mittleren Wind in der Mitte der Wolkenmasse mit der Zugrichtung.
Die neue Zelle ist dann wie die vorhergehende nach 15 min reif wieder.
Die Ausbreitung des Sturms hängt von der vorherrschenden troposphärischen Windrichtung ab, sondern auch stark von dem Anwachsen der neuen Zellen.
Dieser Multi - cell - Storm kann viele Stunden leben der aus Zellen besteht. Er kann über 30 km lang sein.
Von der Seite wird in mittlerer Höhe auch trockene Luft angesaugt. In diese fällt der Niederschlag und der Teil der Niederschlagsteilchen kann so schon in größeren Höhe verdunsten, wo sich dann recht kalte Luft dort bildet.
Dabei entstehen die eng begrenzten Downdrafts die Fallwinde, die mit dem verbliebenen Niederschlag aus der Wolke stürzen.
Dort wo der Niederschlag fällt, gibt es auch sehr kalte Luft und es bildet sich eine an den Sturm gekoppelte Kaltfront.
Ihr Vordringen ist mit starken bis stürmischen Winden verbunden, Dort kommt alles zusammen mit Sturm, Hagel, Starkniederschlag, elektrische Erscheinungen wie die Blitze und Tornados.
Die Böenfront ist die Stelle die dieses Gewitter ankündigt, welches auf einen zu kommt.
In einem Bild wird der Aufbau eines solchen Sturmes gezeigt. Verfolgt man die Stromlinien Der Luftbewegung in seinem Inneren, so erkennt man rechts ein Einströmen aus der Atmosphärischen Grenzschicht.
Die aufsteigende Luft wird durch eine Windscherung der Strömung, in die der Sturm eingebettet ist, abgelenkt. Dies geschieht im Bild entgegengesetzt zur Zugrichtung und mit einer Komponente senkrecht zu ihr in die Bildebene hinein.
Die Luft steigt nicht über dem Quellgebiet auf. Es kommt zur Bildung von Niederschlagsteilchen. Deren Dichte zeigt drei Zentren: das der absterbenden Zelle1, das der gerade ausregenden und aushagelnden Zelle 2 und das der sich entwickelnden Zelle 3; Zelle 4 entsteht gerade neu.
Der Niederschlag aus den Zellen 1 und 2 fällt wegen der Windscherung nicht in das Quellgebiet, aus dem der Sturm seinen Nachschub her hat.
Auf der linken Seite erkennt man im mittleren Niveau ein horizontales Einströmen von trockener Luft von außerhalb des Gewitters. Die gestrichelten Stromlinien deuten an, dass diese Luft eine Komponente senkrecht zur Zeichenebene besitzen kann.
Die eingesogene trockene Luft führt zu Verdunstung von Niederschlagsteilchen und zu erheblicher Abkühlung der Luft in diesem Bereich der Wolke.
Diese Luft fällt dann mit dem Niederschlag nach unten (Downdraft) und stößt mit der Kaltfront (symbolisiert durch die dicke Linie mit den Dreieckssymbolen) in Zugrichtung des Sturmes vor.
Die ausströmende Kaltluft liegt hinter und unter der vorne frisch eingesaugten und aufsteigenden Luft und fließt entgegengesetzt zu ihr in die Richtung, in die das Gewitter sich ausbreitet.
Dadurch kommt es zur heftigen Turbulenz am Übergang von der einen zur anderen Luft und vor allem zur Bildung der Böenwalze, die dem Niederschlag des Gewitters voraus läuft.
Im oberen Teil des Sturmes erkennt man, mit langen horizontalen Strichen angedeutet, Eisschirme. Der hintere besitzt die Form eines Amboss. Dieser liegt im hohen Ausströmungsbereich des Sturmes und ist dem Umgebungswind nach hinten gerichtet.
Ein incus der sich in die Richtung fortpflanzt ist auch möglich. Wenn dieser die entsprechende Richtung und Stärke besitzt.
Gruss Marco