Wie Untersuchungen der aktuellen Klimaschwankungen von Klimaänderungen vergangener Jahrhunderte und Jahrtausende zeigen, ist das Klimasystem der Erde komplex.
Es reagiert auf eine Vielzahl von externen und internen Einflußfaktoren, wobei die Nichtlinearität des Systems bei den vielfältigen Wechselwirkungen kleine Änderungen eines Einflußfaktors große Auswirkungen auf das regionale oder globale Klima zur Folge hat.
Externe Antriebsfaktoren unseres Klimasystems sind die Strahlungsänderungen durch periodische Änderungen der Erdbahnelemente und Solarkonstanten.
Interne Einflußfaktoren auf das Klimasystem sind die Wechselwirkungenprozesse zwischen Atmosphäre, Ozean, Biosphäre und fester Erde.
El - Nino - Phänomen hat auch Änderungen der Ozeantemperatur zufolge mit Auswirkungen auf die Atmosphäre und damit die Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse und den entfernten Regionen der Welt.
Jede globale oder regionale Klimaänderung setzt - wie auch jede Änderung der Witterung - eine nachhaltige Veränderung der großräumigen Zirkulation in Bewegung.
Wie das Phänomen die Nordatlantische Oszillation zeigt, sind milde Winter in Mitteleuropa mit einer feuchten westlichen Luftströmung verbunden. In strengen Wintern mit östlichen Windrichtungen (trockene sibirische Kaltluft).
Die Frage warum die Temperatur für einige Jahre abnimmt und dann steigt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es die Vermutung, das der anthropogene Einfluß auf die Atmosphäre die Ursache der fortschreitenden Erwärmung mit ist.
Sonnenflecken
Sonnenflecken sind dunkle, zellenartige Gebiete auf der Sonnenoberfläche, mit Ausdehnung von einigen tausend bis zu zehntausend Kilometern. Die Fecken ordnen sich zu einer Fleckengruppe oder Gruppen an. Die Sonnenfecken sind magnetisch sehr aktive Regionen, in denen der Energietransport aus tieferen Sonnenschichten an die Oberfläche verringert ist.
Die Sonnenflecken im zentralen Bereich mit rund 4500°C und etwa 1500°C niedrigere Temperatur auf als die umgebende Sonnenoberfläche.
Die Zahl der Sonnenflecken ändert sich mit der Zeit und erreicht mit einer durchschnittlich 11 - jährigen Periodenlänge ihr Maximum bzw. auch den Minimum.
Die Sonnenfleckenperiode kann auch um mehrere Jahre vom 11 - jährigen Mittelwert abweichen.
Gruss Marco