Trog in der Höhe und Tief in Bodennähe!
Trog in der Höhe über Deutschland mit leichter Abtropfung zu Höhentief, trotzdem Höhentrog in der Frontalzone. Also im Moment haben wir eine Störung in der planetarischen Frontalzone die sich im Abtropfen eines Tiefs bemerkbar macht. Dieses Höhentief liegt Freitag an der Küste im Nordwesten von den Niederlanden und westlich von Frankreich.
Am Freitag wird dieses große Trogsystem über Frankreich und Spanien zu einen großen Kaltlufttropfen mit Bodentiefdrucksystem sich ablösen und starke Niederschläge über Spanien und Frankreich mit möglichen gewittrigen Effekten bemerkbar machen.
Die Potentialtemperatur wird bei 39 Grad C liegen was einen etwas höheren Energiegehalt im Wasserdampf bedeutet. Sowie mit starken Niederschlägen verbunden ist im Bereich des Aufgleitbereiches der Kaltluft.
Das Tief Liesbeth schwenke von Schweden aus Skandinavien über die Ostsee nach Westen von Deutschland die letzten Stunden hinweg. Im Bereich zwischen zwei Hochs die erst aus einer Hochdruckbrücke noch bestand. Dazwischen hat sich vorrübergehend eine schmale schräge Brücke nach Südwesten aufgebaut.
Das Strahlstromband liegt heute im Nordwest- und Westeuropa mit einer Verlagerung des Tiefs dabei mehr über dem Westen Deutschlands im Bereich der kalten Luft.
Der Wind heute in 10 m beträgt 6 Bft besonders an der Nordsee. Dort zeigt sich eine deutliche Gradientverschärfung des Luftdruckgegensatzes.
Seine Schneefallfelder und Schneeschauerfelder brachten besonders in Nordwest- und Westdeutschland Schneefälle und einzelne Schneeschauer.
Seine Felder mit Schneefall und Schneeschauern reichen im Moment gegen 19:15 Uhr bis zu Braunlage, Magdeburg, Meiningen, Würzburg und Karlsruhe hin.
Das Tief liegt jetzt mit seinen Zentrum ungefähr zwischen Teutoburger Wald und Rothaargebirge sowie zieht es weiter zu Schweiz nach Genua und geht in eine Tiefdruckrinne die noch erscheint dort westlich über dem Mittelmeer.
Die Kaltfront des Tiefs im Bereich des Okklusionswirbels führt polare maritime Polarluft die von Skandianvien kommt nach Deutschland.
In der Höhe beträgt die polare maritime Luft bei Temperaturwerten von -5 und -10°C. Westlich liegt hinter dem Tief bis über die Britischen Inseln, Island und Grönland zwei Hochdruckkeile in der Höhe die von einem Hochdruckrücken von Spanien und den Azoren ausgehen.
Hinter der Frontalzone in der Höhe östlich von Skandinavien und Litauen liegt in der Höhe kontinentale Kaltluft mit Werten von -40°C (Isotherme). In Bodennähe betragen die Temperaturwerte nur mal -9°C. Die sibirische Kälte liegt zurzeit in Rußland ( -25 bis -35°C) und der Ukraine (-20°C).
Bis Donnerstag entsteht hinter dem Tief in Bodennähe unseren über Deutschland im Nordosten an der Ostsee eine Brücke die zu Hochdruckbrücke führt.
Die Vertikalanalyse zeigt ein Abnehmen des Luftdrucks bis -10 hPa/h in Deutschland im Norden, Nordwesten und Westen Deutschlands, im Südwesten Deutschlands liegt sie bei -14 hPa/h heute am Mittwochabend.
Erste Bewölkungsauflockerungen wird am Donnerstagmittag und Nachmittag im Norden, Nordosten und Osten sowie im Süden geben. Donnerstagabend im Norden und Nordosten weiter auflockernde Bewölkung. Freitagfrüh im Norden und Nordosten sowie Osten als auch am Erzgebirge Auflockerungen.
Zurzeit sagen die Schneezuwachsanalysen ein Wert von 2.5 cm in einigen Stunden bis Freitag vorraus. Also es kann etwas mehr zusammen kommen.
Im Bereich Rhein - Main können kann es ein Wert von 7,5 cm in wenigen Stunden in den Abendstunden am Freitag noch sein.
Hier noch einige 500 hPa Geopotentialkarten der nächsten Tage und Bodenvorhersage mit Erklärung.
Gruss Marco