Wetterlage in Deutschland:
Übersicht von Donnerstag, 25. Juni 2026
Die derzeit sehr warme bis heiße Witterung geht am heutigen Donnerstag zunehmend in eine extreme Wetterlage über.
Die meteorologische Entwicklung
Hochdruckeinfluss:
Ein stabiler Hochdruckrücken baut sich wiederholt auf.
Er wird durch ein Höhentief (mit gewittriger Tiefdruckzone darunter) in Richtung der Iberischen Halbinsel gestützt.
Hitzestau: ![]()
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Die Luft sinkt im Bereich des Hochdruckrückens weiter ab.
Dadurch heizt sie sich über dem europäischen Kontinent – von Frankreich bis Deutschland – über längere Zeit massiv auf.
Tiefdrucksysteme:
Über dem Atlantik erstreckt sich ein Tiefdruckgebiet bis nach Skandinavien und zum Nordmeer.
Gleichzeitig liegt ein iberisches Tief über Spanien und Frankreich. Dieses wölbt die warmen Luftströmungen auf und schließt die extreme Hitze förmlich ein.
Es strömt ein Gemisch aus trockenen und feuchtwarmen Luftmassen ein.
Eine mit Hitzetiefs durchsetzte Gewittertiefrinne verlagert die heiße Luft allmählich von Frankreich nach Deutschland.
Das Ende der Hitzewelle:
Auf der Vorderseite des atlantischen Tiefdrucktroges und dessen Kaltfront werden bis Montag/Dienstag kühlere Luftmassen herangeführt.
Anfangs werden mit dieser Gewitterzone von Frankreich nach Deutschland bis Polen Konvergenz oder kleine Tiefs die Gewitter mit Windscherung/Energiereiche Cape/Hebungsprozess durch Überhitzung der unteren Luftschichten die Auslöser für lokale oder etwas leicht verbreitete stärkere Gewitter sein.
Nach Sonntag/Montag unterbindet diese Kaltfront die Gewittertätigkeit der Tiefdruckzone über Frankreich und Deutschland. Besonders auch Montag liegt noch ein letzter Schwerpunkt von Starkregen/Gewitter in Nordost/Ost Deutschland und Polen nahe der Kaltfront/Trogzone... Später liegt die Gewittertätigkeit nur noch im östlichen Miteleuropa am Dienstag.
Die Gewitter werden nach Polen und ins östliche Mitteleuropa abgedrängt – die Hitzewelle endet.
Der Trend für die kommenden Tage (Fokus: Berlin & Brandenburg)
Freitag, 26. Juni:
Es wird noch ein Stück heißer mit Spitzenwerten von 35 bis 37 Grad.
Vereinzelt können über dem Flachland oder den Gebirgen kleine, unvorhersehbare Hitzegewitter entstehen.
Samstag, 27. Juni:
Die Hitze verschärft sich weiter.
Lokal begrenzte, heftige Hitzegewitter deuten sich im Norden, Westen und Süden an. Wobei auch der Osten(Nordosten)betroffen im weiteren Verlauf sein soll.
Der genaue Ort ist noch unbestimmt.
Wochenende (27./28. Juni):
Dies wird der Höhepunkt der Hitzewelle.
Es werden extreme 37 bis 39 Grad, lokal sogar bis zu 40 Grad erwartet.
Begleitend dazu sind örtlich kräftige bis schwere Gewitter möglich.
Aktuelle Modelle sehen Schwerpunkte nahe Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Schwere Entwicklungen sind aber auch im Rest des Landes denkbar. Es ist keine flächendeckendes Ereignis mit besonders intensiveren Schwergewitterlage. Besondere in Nordosten Frankreich/Nordwesten Deutschlands zu Nordsee kann es eine kleine flächige Lage dieser geben.
Wo genau sie treffen, zeigt sich erst kurzfristig an den jeweiligen Tagen.
Montag, 29. Juni:
Die Abkühlung setzt ein. Mit 26 bis 30 Grad ist es spürbar erträglicher als am Wochenende.
Ausblick bis Anfang Juli
Dienstag, 30. Juni:
Die fast zweiwöchige extreme Hitzewelle endet endgültig. Es stellen sich mit 20 bis 25 Grad und etwas Regen deutlich kühlere, gemäßigte Verhältnisse in Mitteleuropa ein.
Ab Montag, 6. Juli:
Die Wettermodelle berechnen eine aktivere Phase mit vermehrten Niederschlägen. Es regnet aber nicht durchgehend und übermäßig. Auch sonnige Tage sind dabei.
Eine westliche bis nordwestliche Strömung führt die Ausläufer des Atlanktiktiefs direkt nach Mitteleuropa.
Auch besteht die Möglichkeit nochmals nachfolgender sommerlicher Phasen. Ob es dann nochmals so heiß wird? Zumindest im Süden/Südosten Europas bleibt es extrem warm.
Bericht von Marco