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Langfristprognose: US-Wetterdienst sieht harten Winter 13/14

  • Wännä
  • 22. August 2013 um 16:19
  • Wännä
    Gast
    • 22. August 2013 um 16:19
    • #1

    Folgende Meldung konnte man soeben bei web.de lesen:

    22.08.2013

    Langfristprognose: US-Wetterdienst sieht harten Winter

    Der Spätsommer verwöhnt uns mit angenehmen Tagestemperaturen und kühlen Nächten - ideales Wetter für die meisten, sollte man meinen. Trotzdem machen sich einige Zeitgenossen schon jetzt Gedanken darüber, wie der nächste Winter wird. Der staatliche US-Wetterdienst wagt sogar eine Prognose: Deutschland könnte ein kalter Winter drohen.

    Eine erste Kältewelle könnte schon im November über Deutschland hinwegrollen und sogar den ersten Frost bringen. Eine weitere Kältewelle wird dann für die zweite Hälfte des Winters vorhergesagt - im Februar könnte es uns also nochmal hart treffen.

    Mit den von den US-Meteorologen verwendeten klimatologischen Projektionen können jedoch nur Prognosen darüber abgegeben werden, ob eine Jahreszeit insgesamt kälter oder wärmer beziehungsweise trockener oder nasser wird als im langjährigen Durchschnitt, stellt Diplom-Meteorologe Dominik Jung klar. Detailierte Angaben sind nicht möglich. Wer also im August schon Vorfreude auf mögliche weiße Weihnachten hegen sollte, wird enttäuscht.
    Vergangene Winter kälter als der Durchschnitt

    Den bislang letzten wirklich milden Winter gab es nach Angaben von Jung in der Saison 2007/2008. In den vergangenen fünf Jahren hat sich das Blatt dann gewendet: Es gab immer wieder Kältewellen und auch reichlich Schnee. Ein Phänomen, was viele Deutsche schon vergessen hatten. Wir erinnern uns: In den 90er Jahren gab es reihenweise milde Winter mit sehr wenig Frost und Schnee - dafür nahmen Sturm und Regen häufig zu. Klimamodelle prognostizierten damals, dass Deutschland in einigen Jahrzehnten sogar komplett frost- und schneefrei sein könne.

    Neue Theorien gehen aber davon aus, dass europäische Winter in Zukunft immer kälter werden. Grund dafür ist das schmelzende Eis am Nordpol. Das ist nur auf den ersten Blick paradox. Mit dem Abschmelzen des Eises wird weniger Sonnenlicht in die Atmosphäre reflektiert und folglich erwärmen sich die dortige Region und auch die Luftmassen. In der Folge bilden sich deutlich stabilere Hochs, die sich den vom westlichen Atlantik kommenden Tiefdruckgebieten entgegenstemmen und Europa damit regelrecht abriegeln.

    Dieses Phänomen war bereits im vergangenen Winter zu beobachten: Aufgrund der lang anhaltenden Hochdruckgebiete gab es oft Hochnebel und Dauerfrost. Der Winter wirkte auch deshalb so extrem lang und trüb. Der Winter 2012/2013 war der trübste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Behalten die US-Experten also recht, könnte uns ein ähnliches Szenario auch im kommenden Winter erwarten. (jfi)

    Quelle: http://web.de/magazine/nachr….html#.A1000145

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    • 23. August 2013 um 09:28
    • #2

    Hallo Werner!

    Habe davon auch gelesen, und den versprochenen harten Winter natürlich gerne zur Kenntnis genommen.

    Grüße,
    Marc.

  • Axel
    Gast
    • 24. August 2013 um 14:33
    • #3

    Das war klar, dass Du Dich bei diesem Thema zu Wort meldest.... :sball:
    Aber wie so oft werden die Amis sowieso daneben liegen. :muetze:

  • worfinator
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    • 25. August 2013 um 15:58
    • #4

    Nun denn. So lang es bald endlich mal kalt wird und Frost gibt es mir alles Recht. Diese Schwietzerei muss endlich ein Ende haben :mrgreen:

  • opa38
    Gast
    • 1. Januar 2014 um 18:37
    • #5

    Hi

    Oh...oh....es sieht eher nach einem Winter "Totalausfall" aus.......

    Januar 3-4°c zu warm.....steht so gut wie fest.
    Februar 2-3°C zu warm..........

    Also, es sieht ganz gut aus, das wie diese Wintermonate von Chaos verschont bleiben.....*gottseidank* :nicken:

  • worfinator
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    • 8. Januar 2014 um 20:39
    • #6

    Frostluft auf dem Weg zu uns, tittelt wetteronline.de

    Dazu ein dickes YEAH! :daumen:

  • worfinator
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    • 8. Januar 2014 um 22:07
    • #7

    Doppel-YEAH! :wetter:

  • opa38
    Gast
    • 11. Januar 2014 um 08:41
    • #8

    Gottseidank bleiben wir hier im Westen von der Kälte verschont...... :bbestellen:
    Temperaturen von knapp unter 10°C sind doch sehr angenehm.....!

    Dieser Winter ist bisher einfach nur geil........ :3hoch:

  • Wännä
    Gast
    • 1. März 2014 um 20:49
    • #9

    So, jetzt haben wir es auch schwarz auf weiß vom Deutschen Wetterdienst, dass der US-Wetterdienst sich zumindest bei der Voraussage für Zentral-Europa "etwas" verhauen hat.:

    Deutschlandwetter im Winter 2013/14

    Extrem mild, erheblich zu trocken, kaum Schnee, aber viel Sonne

    Offenbach, 27. Februar 2014 – Von Anfang Dezember bis Ende Februar herrschte fast durchweg die gleiche Großwetterlage: Sturmtiefs zogen unaufhörlich von Westen her über den Nordostatlantik und bogen mit ihren Niederschlagsgebieten über den Britischen Inseln nach Norden ab. Deutschland befand sich dabei meist im Einflussbereich der mitgeführten milden Meeresluft, was zu einem völlig außergewöhnlichen Winter führte. Trotz der regen Tiefdrucktätigkeit über Westeuropa war es uns insgesamt sonnenscheinreich, erheblich zu trocken und extrem mild. Außer einer knapp zweiwöchigen Schnee- und Frostperiode im Norden und Osten Deutschlands blieb richtiges Winterwetter Mangelware. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

    Viertwärmster Winter seit Messbeginn im Jahr 1881

    Die Durchschnittstemperatur der drei Wintermonate Dezember, Januar und Februar lag mit 3,3 Grad Celsius (°C) um 3,1 Grad höher als das Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961-1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981-2010 betrug die Abweichung +2,3 Grad. Damit ist dieser Winter der viertmildeste seit Beginn der Messungen im Jahr 1881. Nur im letzten Januardrittel herrschte im Norden und Osten für fast zwei Wochen Frostwetter. Bertsdorf-Hörnitz in der Oberlausitz meldete dabei mit -19,8°C den bundesweit niedrigsten Wert. Im Westen und Süden Deutschlands zeigte sich der Winter dagegen praktisch überhaupt nicht. So sank das Quecksilber in Frankfurt-Westend nicht tiefer als -0,8°C und in Köln-Stammheim wurde nur eine einzige Frostnacht gezählt. Häufige Südwinde führten am Alpennordrand immer wieder zu Föhn. Dabei stieg die Temperatur am 25. Dezember in Piding, nordöstlich von Bad Reichenhall, auf 19,3°C und am 15. Februar in München-Stadt sogar auf 19,4°C.

    Insgesamt sehr trocken - im Westen und Süden verbreitet kein Schnee

    Mit rund 122 l/m² blieb der Winter um 33 Prozent unter seinem Soll von 181 Litern pro Quadratmeter (l/m²). Niederschläge traten zwar häufig auf, die Mengen waren jedoch meist gering. So kamen im Einzugsgebiet der Sächsischen Saale gebietsweise nur etwa 40 l/m² zusammen. Mehr als zehnmal soviel erhielten dagegen einige Orte im Schwarzwald: Baiersbronn-Ruhestein meldete am 15. Februar mit 48,1 l/m² die insgesamt größte Tagessumme. Im Westen und Süden fiel, wenn überhaupt, nur sehr wenig Schnee. So konnte sich z.B. in Düsseldorf, Köln, Trier, Saarbrücken, Frankfurt, Stuttgart, Würzburg und Nürnberg an keinem einzigen Tag eine Schneedecke bilden.

    Im Gegensatz zum letzten Winter diesmal besonders viel Sonne

    Dem ungewöhnlich trüben Winter 2012/13 folgte diesmal das genaue Gegenteil: Mit durchschnittlich etwa 190 Stunden Sonnenschein wurden 123 Prozent des Klimawertes erreicht. Der Alpennordrand, vom württembergischen Allgäu bis in den Chiemgau, wurde mit rund 340 Sonnenstunden besonders verwöhnt. Im Westerwald, Thüringer Wald und in der Eifel waren es dagegen örtlich nur wenig mehr als 110 Stunden.

    Nordrhein-Westfalen: Mit 5,0°C (1,7°C) präsentierte sich Nordrhein-Westfalen als das mit Abstand wärmste Bundesland. In Köln-Stammheim gab es im ganzen Winter nur eine einzige Frostnacht. Der Niederschlag summierte sich rund 155 l/m² (223 l/m²) und der Sonnenschein auf etwa 195 Stunden (151 Stunden).


    Quelle: Pressemitteilung
    vom: 27.02.2014

    Deutscher Wetterdienst
    Pressestelle

  • Axel
    Gast
    • 13. März 2014 um 22:13
    • #10

    Gottseidank haben die Amis sich verhaun.
    Nun ist der Winter, der keiner war, wohl endgültig gelaufen

  • worfinator
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    • 15. März 2014 um 11:06
    • #11

    Yep, ich freue mich auch schon auf den nächsten Winter und hoffe, dass der Sommer ein kleines Übel wird! :mrgreen:

  • worfinator
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    • 15. März 2014 um 12:30
    • #12

    Jau, hab ja schon Klima in zwei Zimmern. Irgendwann wenn ich mal wieder zu Geld komme folgen noch 1-2 weitere Zimmer :mrgreen:

  • *djpatrick* 31. Januar 2021 um 11:12

    Hat das Thema aus dem Forum Wettertalk nach Langfristvorhersage verschoben.

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