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Eine Frage an die Bergbewohner von euch oder

    • Allgemein
  • Volker Afflerbach
  • 2. September 2005 um 21:14
  • Volker Afflerbach
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    • 2. September 2005 um 21:14
    • #1

    wer mir noch helfen kann.
    zu meinem unwetter was ich in ungarn erlebt habe,hab ich mal eine frage.
    mir ist beim gewitter folgendes aufgefallen,wie es vom ballaton hoch gezogen kam,war die blitzfrequenz erst sehr hoch,dann hörte es bis auf ein paar blitze auf zu gewittern.als es dann richtung uns zog,und quasi den berg rauf mußte
    legte die blitzfrequenz wieder deutlich zu.das habe ich nicht verstanden,weiß einer von euch wie so etwas sein kann?
    wenn ihr es wisst,wäre ich um eine sache schlauer.
    es kann nicht an den heftigen regen gelegen haben,der war vorher auch.
    gruß volker

    Wetterstation Bremen Blumenthal mit Vantage Pro2 Aktiv 24std Belüftung Regenmesserheizung,Blattfeuchte und Bodenmessfeld
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  • *Midnight*
    Gast
    • 2. September 2005 um 21:22
    • #2

    Das liegt daran das das Gewitter in dem Moment als es den Berg hinauf gedrückt wurde kompakter wurde. Es muss förmlich zusammengequetscht worden sein. Das führt dann höchst warscheinlich zu starken turbulenzen in den Luftschichten. Als würde alles wie in einem Mixer durchgewühlt. Dies hat dann zur Folge das die elektrische Ladung extrem zunimmt.

    Du sagtest das es vorher aufgehört hat zu Blitzen, ich denke das die Zelle beim zerfall war und sich anschließend durch die Stauung neu entwickeln konnte. Es müsste reintheoretisch sogar stärker geworden sein als vorher.

    Ich hoffe ich konnte das irgendwie verständlich ausdrücken was ich meinte.

    Gruß Micha

    P.s. das hab ich auch schon oft beobachtet.....

  • Volker Afflerbach
    Klimaforscher
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    • 2. September 2005 um 21:34
    • #3

    danke micha,es wurde stärker,so etwas dachte ich mir mit der stauung wußte aber nicht genau.

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  • *Midnight*
    Gast
    • 2. September 2005 um 22:14
    • #4

    So, ich hab dir das mal schnell versucht in na groben Skizze und einem querschnitt auf zu zeichnen.
    Ich hoffe so ist es noch ein wenig anschaulicher was dort passiert, man braucht sich ja nur vorzu stellen wie die Zelle über den Hügel / Berg zieht. Ich wusste jetzt nicht wie hoch der Berg bei dir war also hab ich einfach ein bissl übertrieben.....

    Dateien

    Superzelle zeichnung.jpg 29,39 kB – 37 Downloads
  • NOB57
    Gast
    • 2. September 2005 um 23:43
    • #5

    Hallo Volker und Micha,

    ich wollte nur ein wenig noch dazu beitragen.


    Das elektrische Feld am Erdboden unter einer Gewitterwolke

    Die starken elektrischen Felder, die unter einer Gewitterwolke auftreten, lösen bei Unebenheiten (Gräser, äußere Teile des Laubwerks) durch den Spitzenenffekt eine erhöhte Ansammlung an positiven Ionen (Koronaeffekt) aus.

    Das elektrische Feld am Boden.

    Verformung und Verengung der Äquipotentialflächen in der Umgebung von hohen Unebenheiten.

    Das heißt, das beim überströmen von Hinternissen, das Feld abnimmt. Ehe es wieder sich dahinter verstärkt.

    Die Felder müssen einige Meter Abstand haben, damit eine Entladung auftritt. Ängere dagegen minimiert den Vorgang. Ich meine es muss etwas in verschiedenen Abständen sein.

    Die Höhe des Berges darf nicht gleich der Höhe der Wolke sein usw.

    Dabei verändern sich auch die Luftströmungverhältnisse beim überquerren.

    Die Wolken weißen dadurch andere Formen auf.

    Gruss Marco

  • NOB57
    Gast
    • 2. September 2005 um 23:53
    • #6

    Dann hat es aber noch eine Ursache.

    Nähmlich die das mehrere Gewitter daneben bestehen.

    Die eine Ladungsaustausch verursachen.

    Entladungen zwischen den Gewitterzellen.

    Ein Gewitter besteht zumeist aus mehreren, die durch andere in der Luftströmung nachfolgen und die Bestandteile versuchen über die Hänge zudrücken und es zu einen Stau kommt.

    Am Gebirge kommt es zu Hebungsvorgängen nach oben über die Spitze in höhere Luftschichten.

    Durchaus kann man in Bodennähe auch trockenere Luft finden, als oben.


    So wie Micha schon sagte hat das Gebirge ein Staueffekt, wodurch die Luftmassen schwer herüberkommen.

    Es werden aber auch weitere feuchte Luftmassen gehoben auf der anderen Seite durch die Erwärmung in der Höhe.

    Bei dem Stau verstärkt sich die Blitzaktivität.

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