Mehr als 60 Liter Regen sind innerhalb einer Stunde vom Himmel gekommen.
An 19 von 33 ausgewerteten Messstellen im Wuppergebiet regnete es in kurzer Zeit so viel, wie es statistisch gesehen nur alle 100 Jahre oder noch seltener vorkommt. Bei 8 Stationen lag die Jährlichkeit deutlich über einer 100-jährlichen Regenmenge. Somit war aus Sicht des Verbandes der Starkregen vom 20. Juni ein Extremereignis. Außergewöhnlich war vor allem die breite räumliche Ausprägung des Starkregens.
Deutlich seltener, etwa alle 100 bis 200 Jahre, kommen laut Statistik Regenmengen vor wie beispielsweise im Klärwerk Radevormwald (67 Liter pro Quadratmeter in 60 Minuten) oder in Schwelm (58 Liter in nur 60 Minuten).
Regenmengen, wie sie statistisch etwa alle 100 Jahre vorkommen, gab es z. B. an den Messstellen Klärwerk Hückeswagen (51 Liter in 60 Minuten) oder Lindscheid / Große Dhünn-Talsperre (53 Liter in 60 Minuten).
Etwas geringer aber doch in der Summe auch noch erheblich waren die Regenmengen z. B. an den Messstellen Bever-Talsperre (43 Liter in 60 Minuten) oder an der Ronsdorfer Talsperre (35 Liter in 60 Minuten).
Im Klärwerk Leverkusen wurden hingegen während des Gewitterereignisses in 60 Minuten lediglich 5 Liter Regen gemessen, im Klärwerk Buchenhofen im Wuppertaler Westen waren es 14 Liter in 60 Minuten.
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