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Neue Station - viele Störsignale

  • jsjhb
  • 3. März 2013 um 14:43
  • Erledigt
  • jsjhb
    Gast
    • 3. März 2013 um 14:43
    • #1

    Hallo an alle,

    zuerst möchte ich kurz mitteilen, dass ich in Bremen-Vegesack eine neue Station aufgebaut habe. Sie besteht aus Verstärker 5.7 und Auswerter 6.8usb, mit EM-406A und 2x 30cm Ferritantennen, geschirmt.

    Leider habe ich _erhebliche_ Störsignale, allen voran ein prächtiges sinusförmiges Signal zwischen 20 und 25 kHz (lt. Spektrum auf MyBlitzortung). Genauere Untersuchung hat ergeben, dass es sich wohl um 23.4 kHz DHO38 handelt, denn die grob geschätzte Richtung 260° passt sehr genau.
    Momentan habe ich also die Antennen so gedreht, dass eine genau in Richtung der Signalquelle zeigt, dort die Verstärkung voll aufgedreht, die andere Antenne habe ich quasi "totgelegt".

    DHO38 ist ja praktisch überall zu empfangen, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der Einzige bin, der damit Probleme hat, auch wenn in nur rund 60km bis zum Sender entfernt bin.
    Daher meine Frage - bitte verzeiht meine Ignoranz, ich kann zwar löten, aber speziell von Antennen und der damit verbundenen Elektronik habe ich nur in engen Grenzen Ahnung - muss ich das Signal so hinnehmen, oder habe ich beim Aufbau etwas falsch gelötet/kaputt gemacht/mich sonstwie paddelig verhalten?
    Bilder des Verstärkers, des Aufbaus mit den Antennen (nicht der Installationsort) und ein Beispielsignal sind hier:

    Vielen Dank für jeden Ratschlag,

    Stefan

  • helios
    Gast
    • 3. März 2013 um 21:16
    • #2

    Hallo Stefan

    Willkommen bei Blitzortung!

    Du kannst die Empfängerplatine mit dem PC verbinden um zu verifizieren, ob es DHO38 ist (z.B. mit Spectrum Lab). Bei einer Sendeleistung von 800kW und 60km Entfernung würde mich das aber nicht wirklich wundern. Da bist du ja noch fast im Nahfeld.

    Sollte es der Längstwellensender sein, dann kannst du nicht viel mehr machen, als du schon getan hast - Betrieb mit einer Antenne und diese so ausrichten, dass die Nullstelle in Richtung Sender liegt.
    Oder du stellst die Verstärkung soweit runter, bis das Signal unter der Triggerspannung liegt. Diese wird ja in deinem Oszillogramm nur knapp überschritten.
    In deiner Umgebung gibt es ja einige Stationen. Soweit ich überblickt habe, sind die aber nicht so empfindlich. Die einzige Station die ich gefunden habe, von der noch Signale gepeichert sind ist die Station Sulingen; dort sehe ich aber keine eindeutigen Schwingungen mit einer Periode von ~43µS.

    Edit: Habe bei der Station Sulingen doch noch ein Oszillogramm gefunden, bei dem DHO38 zu sehen sein könnte: Link (grün)

    Edit2: Ich habe noch einige Stationen gefunden, bei denen DHO38 dabei sein könnte, allerdings haben alle recht empfindliche (v.a. elektrische) Antennen und deine 30cm-Ferrite sind wohl auch nicht ganz ohne. Aber wie gesagt, solange das Signal unter der Triggerspannung ist, ist es kein Problem. Eine weitere Möglichkeit wäre auch, die eine Antenne bei maximaler Verstärkung in der Nullstelle zu positionieren und die andere Antenne mit geringerer Verstärkung zu betreiben.

    2 Mal editiert, zuletzt von helios (3. März 2013 um 23:39)

  • richo
    Gast
    • 4. März 2013 um 10:12
    • #3

    23.4 KHz is right where amplifier and antenna is most sensitive.
    An upcoming amplifier will not have this peak.

    First: a resistance of 1 KOhm to 2,2 Kohm parallel to the antenna input - makes the antenna more linear - while lowering sensitivity, and it is NOT an error.

    Second: additional capacitors must be off - makes the frequency response more flat.

    With a 30cm antenna, you have a better zero point than with shorter antennas and it is an advantage for you - let it be as you have already done, and screw up so that the signal is approximately one half level of trigger level - must be adjusted as signal changed with the day - you will soon find the right level

    It is NOT meant you/we could see lightning more than 2-300 km away

    Good luck

    /richo

  • jsjhb
    Gast
    • 6. März 2013 um 08:00
    • #4

    Vielen Dank für die Hinweise, ich versuche über die nächsten Wochen mal eine vernünftige Einstellung bzgl. der Ausrichtung und Verstärkung zu ermitteln.

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