Im nächsten Ort der 5 km entfernt ist, gab es Hochwasser, die Autobahn Richtung Kassel war voll gesperrt.
Überflutung
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- Beobachtung
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Walter -
5. Juni 2011 um 20:22
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- Offizieller Beitrag
Wow, da sind wir gegen Mittag noch lang gefahren.


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50 cm Wasser auf der Autobahn, ist glaube ich noch gesperrt.
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- Offizieller Beitrag
Bei 6,8 Liter, sicherlich schon.
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Alles in Ordnung, der Regen hat den Kartoffeln, dem Gemüse und vor allem den Öbstbäumen gutgetan.
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...toller Kragen, Walter

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In 4 Nachbarorten gab es Hochwasser und in einem besonders 100 l/m², das Dorf war abgesoffen. Hoher Sachschaden, aber ohne Schaden eines Menschenlebens.
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Thema des Tages
Gewitter, mal so, mal so!
"So schlimm waren die Gewitter doch gar nicht!", das war der
Kommentar, der heute früh häufig zu hören war. "Wo sind denn die
Unwetter geblieben?"
Hier zeigt sich wieder einmal das klassische Problem von
Gewitterlagen.
Sicherlich, in weiten Bereichen gab es lediglich ein paar Blitze,
dann einen schönen satten Regen und das war es auch schon wieder.
Mancherorts blieb sogar der zum Teil schon lang ersehnte Niederschlag
gänzlich aus.Dann gab es aber auch die Regionen, in denen die Gewitter richtig
heftig zugeschlagen haben. Sicherlich lokal eng begrenzt, aber für
die Betroffenen zum Teil mit erheblichem wirtschaftlichem Schaden.Hier einige Beispiele für die Regenmengen bei heftigen Gewittern:
Roth, südl. Nürnberg 52 l/qm
Röllbach, Ldkrs. Miltenberg 62 l/qm
Wabern, südl. Kassel 61 l/qm
Bonn-Roleber 68 l/qm
Lennestadt, nördl. Siegen 83 l/qmDabei muss man sich immer vor Augen halten, dass diese gewaltigen
Regenmengen zumeist in nur sehr kurzen Zeiträumen, sprich z. Teil in
weniger als einer Stunde fielen. Auch Meldungen über Hagel gingen mit
den heftigen Gewittern einher. In Miltenberg, Rohr in Mainfranken,
Mülheim, Essen-Überruhr und Altenkamm in Oberbayern wurden zum Teil
Hagelkörner bis zu 3 cm Größe beobachtet.Auch die Region um Alsfeld war von den Unwettern stark betroffen.
Je nach Stadtteil fielen dort zwischen 65 und 101 l/qm. Das hatte zur
Folge, dass viele Keller mit Wasser vollliefen und dass es in den
Straßen teilweise eher aussah wie in Venedig. Aufgrund der heftigen
Regenfälle musste sogar die Autobahn A5 in dieser Region zeitweise
gesperrt werden, da das Wasser auf der Straße so hoch stand, dass
eine gefahrlose Passage nicht mehr möglich war. Die lokalen
Hilfsdienste waren dort in vollem Umfang gefordert.
Das waren die Unwetter, vor denen gewarnt worden ist.Und auch in den nächsten Tagen, zumindest bis einschließlich
Mittwoch, ändert sich an der Wetterlage nur wenig, so dass auch
weiterhin örtlich die Gefahr von unwetterartigen Gewittern besteht.
Wo und in welchem Umfang diese auftreten, lässt sich leider immer
erst sehr kurzfristig sagen. Dazu sei auf das Thema des Tages vom
vergangenen Sonntag verwiesen.Dipl.-Met. Helmut Malewski
Deutscher Wetterdienst
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