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Solarstrahlung messen?

  • moos
  • 23. März 2011 um 15:45
  • Erledigt
  • moos
    Gast
    • 23. März 2011 um 15:45
    • #1

    Hi,

    wie schon angedroht, möchte ich hier gerne meine Fragen posten:

    Seir kurzem ist mein Selbstbau-Sensor zur Messung von Sonnenschein am laufen.

    Eine Fotodiode als Stromquelle wird per Impedanzwnadler in eine proportionale Spannung umgewandet.

    Es ist noch sehr roh, dass heisst fliegende Verdrahtung und Auswertung mit dem Voltmeter.

    Aber prinzipiell ist die Empfindlichkeit einigermaßen passend. Damit komme ich zur ersten Frage:

    DER DWD definiert Sonnenschein mithilfe der 136 W/m² ( oder so).

    Ich dachte ich bestimme den Wert nach Schatten: Also wenn der Schein der Sonne gerade keinen Schatten mehr produziert.

    Dann habe ich einen Spannungswert als Schwellwert und sage darunter ist kein Sonnenschein und darüber ist Sonnenschein.

    Oder gibt es eine bessere Methode?

  • DJAkim
    Gast
    • 23. März 2011 um 18:38
    • #2

    also nur soviel dazu der wert ist auch abhängig von der jahreszeit z.B im Januar hatte ich schon bei 40W/qm Sonne und jetzt sind es um die Mittagsziet in der Sonne fast 400W/qm Mein Sensor wertet einmal die Hellig keit aus und auch noch die Strahlung also lux und W/qm bei WsWin bin ich so richtig auch noch nicht dahinter gestiegen zumindest kann man den Schwellwert dort einstellen....hoffe steigst durch was ich geschrieben habe

  • moos
    Gast
    • 23. März 2011 um 19:31
    • #3

    Hallo Akim,
    ja das ist schon komplex.
    Ich denke, dass das Sonnenlicht unter diesen Einflüssen zu bewerten ist:
    täglich: Sonnestand über dem Horizont ( 0 bis 20/40/60)
    Höchster Stand zu Mittag 20/40/60 Grad ( Winter/Frühling+Herbst/Sommer) für 50 Grad NB
    Airmass: Luftschichtendicke je nach Sonnestand 1.15 bis ca. 5x Dämpfung
    Bei einem auf den Sonnenstand zu Frühlingsanfang ( also eine Aufstellung, so dass das Licht im Winkel von 90 Grad auf den Sensor fällt) ausgerichteten Sensor,
    ist das Licht im Winter nur noch max 50% vom Frühling.
    Im Sommer aber dafür bis zu 125%.
    Wenn meine Rechnung so direkt auf die Wärmestrahlung (W/m²) anzuwenden ist, dann würde ich daraus schließen, dass Dein Sensor nicht so ausgerichtet ist.
    Wie ist denn der Einfallswinkel für deinen Sensor, dass Du auf den faktor 10 kommst.

  • moos
    Gast
    • 28. April 2011 um 23:55
    • #4

    Hi ich nehme diesen thread wieder auf.

    Inzwischen habe ich eine erste Umsetzung gemacht. Die Infos stehen in eine PDF unter diesem link

    link

    oder direkt

    Ich habe meine ersten Ideen mehrfach über den Haufen geworfen: Mit Fotowiderständen war nicht möglich weil zu ungenau. Deshalb setzte ic nun eine Photodiode ein.

    Methoden: der einfache Schwellwert von 120W/m² ist zu simpel. Dabei habe ich in bei einem wolkigen Tag ohne Regen fast 90% der Sonnenscheindauer als Tagessumme erhalten. Deshalb habe ich den Schwellwert von der Tageszeit abhängig gemacht und das sieht ganz gut aus.

    Es wäre schön, wenn jemand sich das mal durchliest, was ich das zusammengebraut habe.

    Ich will nun den Mai soweit komplett messen und dann weiter verfeinern.

    VG

  • PeterS
    Gast
    • 29. April 2011 um 10:19
    • #5

    Wie funktioniert dabei die Umsetzung zum Beispiel zu Weather Display?
    Wie groß ist der Programmieraufwand von dem Board selber?

    Gruß Peter

  • moos
    Gast
    • 29. April 2011 um 12:34
    • #6
    Zitat von PeterS

    Wie funktioniert dabei die Umsetzung zum Beispiel zu Weather Display?
    Wie groß ist der Programmieraufwand von dem Board selber?

    Gruß Peter

    Hi Peter,

    im Moment erhalte ich die Daten mit einem Terminal-Programm so wie Hyperterminal.

    ich sende einen Key, z.B. ein D, dann erhalte ich diese Antwort von der Seriellen Schnittstellen ( bzw. USB)

    Code
    SRAM logged 16 Bit data solar minutes per day
    day;Solar_min
    1;10
    2;259
    3;0
    4;0
    5;0
    6;0
    7;0
    8;0
    9;0
    10;0
    11;0
    12;0
    13;0
    14;0
    15;0
    16;0
    ----
    Alles anzeigen

    Was Du für Deine Software brauchst, weiß ich nicht. Aber wenn die CSV-Daten lesen kann, geht es via Datei-Import. Wenn die auch von COM1 lesen kann, könnte es acuh gehen.

    Schreib doch mal was Du brauchst.

    Tag 1 (gestern) 10 Minuten ( nur teilweise gemessen)

    Tag 2 (heute) 259 Minuten ( bis 12:30 Uhr)


    Carsten

  • PeterS
    Gast
    • 30. April 2011 um 13:35
    • #7

    würde mir eine Anbindung an Weather Display wünschen......

    Mein überlegen ist ein bisschen in weit der Aufwand lohnt, ein Temperatursensor umbauen kostet ja fast das selbe, und den gescheid einmessen dürfte eigentlich auch sehr genau sein.
    Außerdem wäre eine Übertragung per Funk auch sehr komfortabel.
    Allerdings ist das ganze in deiner Form vom technischen sehr viel schöner und bietet viel mehr Möglichkeiten,
    Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht in weit man weitere Sensoren an die Schnittstelle hängen kann?

  • moos
    Gast
    • 30. April 2011 um 23:40
    • #8

    Hi Peter,

    Temperatursensor ? Das ist viel einfacher, weil es da bereits fast lineare Halbleiter gibt ( KTY-10).

    Der ARDUINO hat noch 5 freie Analogeingänge und das würde gut reinpassen.

    Über eine Funkverbindung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

    Möglichkeiten gibt es noch viele, es ist sehr flexibel. Ich will aber betonen, dass die Entwicklung der Software bisher die meiste Zeit verbraucht hat.

    Ab morgen geht die Anlage in Dauerbetrieb. Ich habe aber heute noch Fehler behoben und die Schwellwertkurve neu parametriert. Außerdem habe ich noch den laufenden Tag des Jahres als Anhaltspunkt für ein Datum dazu genommen. Nun hoffe ich, dass es die nächsten 14 Tage fehlerfrei läuft. Dann gibt es eine Auswerte-Software dazu. Vielleicht kannst Du mehr über das Wheather Display sagen. Wie bekommt man die daten einer Noname Anlage darein?

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