Gestern Abend entstand noch diese Aufnahme vom Mond, also zwei Tage vor dem Vollmond. Die Aufnahme entstand am 17.01.2011 um 18:58 Uhr mit einer Belichtungszeit von 1/60 Sekunde, auf ISO 64.
Was man auf diesem Bild gut sehen kann, sind die großen dunklen Flecken - die man bereits bei Vollmond mit dem bloßem Auge sehen kann. Sie wurden mit einer lateinischen Bezeichnung benannt, Maria (Meere). Auf dem Mond die dunklen Flächen sind mit den Namen - Mare Imbrium (Regenmeer), Mare Serenitatis (Meer der Heiterkeit), Mare Foecunditatis (Meer der Fruchtbarkeit), Mare Tranquillitiatis (Meer der Ruhe), Mare Nubium (Meer der Wolken), Mare Crisium (Meer der Gefahren) versehen.
Da das 1.Viertel des Mondes, die beste Beobachtungszeit ist, kann man an der Terminator-Grenze viele Einzelheiten durch ein Fernglas oder ein Teleskop erkennen, da bei Vollmond hier die Beobachtungen der Erhebungen, völlig uninteressant erscheinen. Das größte Meer, ist das Mare Imbrium mit einem Durchmesser von fast 1000 Km. Zwar befinden sich in diesen Maren (Meere) kein Wasser und es war vermutlich in der Vergangenheit keins in diesen Flächen drin gewesen.
Auch lässt sich auf der Mondoberfläche linienförmige Rillen erkennen, die aus einigen Kratern heraus laufen.Sie haben eine Länge von 100 km. Das bedeutendste Strahlensystem ist das um den Krater Tycho. Diese Strahlen auf dem Mond überziehen die Oberfläche mit einer Länge von fast 1000 Km. Dieser Krater befindet sich oben im Bild links, fast in der Mitte.