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Abgleich Elektrische Antenne

    • Frage
  • AHoh1978
  • 17. Juli 2010 um 08:53
  • Erledigt
  • AHoh1978
    Gast
    • 17. Juli 2010 um 08:53
    • #1

    Hallo,

    ich bin neu im Blitzortungsgeschäft. :)

    Empfänger- und Auswerteboard funktionieren soweit prima. Als Antenne dient ein 1m langes 3mm Messingrohr aus dem Baumarkt, welches durch die Rigipsdecke in den Dachboden ragt - im Bereich der Decke isoliert. Der Empfänger hängt unterhalb der Zimmerdecke.

    Allerdings bereitet mir der Abgleich des Empfängers noch etwas Kopfzerbrechen.

    So bin ich bisher vorgegangen:

    An einem gewitterfreien Tag (zumindest laut Blitzortung.org-Karte) habe ich die Verstärkung komplett zurückgenommen und dann den Trimmer soweit aufgedreht, bis die gelbe LED sporadisch blinkte. Das funktionierte auch super, ich nahm an Berechnungen bis nach Rußland und Frankreich hinein Teil, mit einer Quote von ca. 30% aller Blitze. Das Problem ist aber, das ich von Blitzen in Deutschland so gut wie nichts mitbekam. 8| Im Kopfhörer ist in dieser Einstellung ein leichtes Netzbrummen und sporadisch leises Knistern zu hören. Gestern habe dich die Verstärkung auf maximal gestellt, mit dem Ergebnis, das Blitze jetzt deutlich als Knacken/Knistern hörbar sind - aber ebenso deutlich hörbar ist das Netzbrummen, was natürlich für eine dauergelbe LED sorgte, mit dem Ergebnis, dass ich bei 1700 Blitzen in D gerade mal bei 23 an der Berechnung teilgenommen habe. X(

    Gibt es hier noch Abhilfe, oder muss ich wohl oder übel auf die Ferrit-Antennen umsteigen - Rahmenantenne fällt aus, da Mietwohnung.

    Danke schon mal für Eure Hilfe!


    Gruß,

    Albrecht.

  • Olivier
    Gast
    • 17. Juli 2010 um 09:10
    • #2

    Fängst Du dir das "Netzbrummen" definitiv mit der Antenne ein oder liegt es vielleicht am Netzteil selbst?
    Verwendest Du das vorgeschlagene Netzteil von der Stückliste?

    (Ich habe meine Platinenfunktion auch mit einer elektrischen Antenne getestet. Bei voller Verstärkung hatte ich alle möglichen Signale, aber kein Brummen.)

  • AHoh1978
    Gast
    • 17. Juli 2010 um 09:35
    • #3

    Das ging ja fix. :)

    Ja, das Brummen kommt über die Antenne - Antenne ab, Brummen weg. Ansonsten ist alles original nach Liste.

    Was mir noch aufgefallen ist:

    Auf dem Auswerteboard ist die Referenzspannung +/- 0,5 V jetzt fix vorgegeben, an den Messpunkten messe ich aber +0,5V und - 0,45V - ist das im Rahmen?

    BTW: Das Netzteil aus der Stückliste ist ein Schaltnetzteil - die Nutzung eines solchen soll ja eigentlich vermieden werden...

  • gogosch
    Gast
    • 17. Juli 2010 um 09:55
    • #4

    Ist bei mir auch so!
    Bis weit nach Russland und hin bis zum Baikalsee und im Süden bis tief in die Sahare mit bis zu 80% dabei!
    Richtung NW (UK, Deutschland,Benelux, Schweden) so gut wie keine Teilnahme!
    Keine Ahnung woran das liegt!
    "Brummen" eher ein "Schnarren" kam bei mir mal von einer Leuchtstoffröhre und mal einem billigen PC-Netzteil mit einer Ferritantenne!
    Bei Verwendung einer elektr. Stabantenne brummt es bei mir auch etwas (typischer 50Hz HF-Brumm).
    Solange das Geräusch unter der 0,5V-Schwelle liegt, ist es irrelevant
    LG
    H.

  • AHoh1978
    Gast
    • 17. Juli 2010 um 17:30
    • #5
    Zitat von gogosch


    Bei Verwendung einer elektr. Stabantenne brummt es bei mir auch etwas (typischer 50Hz HF-Brumm).
    Solange das Geräusch unter der 0,5V-Schwelle liegt, ist es irrelevant
    LG
    H.

    Das ist das Problem, selbst mit komplett zurückgenommener Verstärkung hört man das Brummen und ab etwa 1/2 Umdrehung am Trimmer reicht der Pegel, um den Auswerter zu triggern - die Folge: 3000 Signale von meiner Station aber so gut wie keine Ortungen, also sende ich nur Müll. Ich habe den Empfänger auch schon auf der Terasse getestet, Erdung vom Blitzableiter und nur mit Netzteil und Kopfhörer, gleiches Ergebnis.

    Bringt es eventuell etwas, C12/C16 in 47pF zu ändern, um so mehr Hochpassverhalten zu haben? Den anderen Antennenpfad würde ich dann deaktivieren...

  • Cinam
    Gast
    • 17. Juli 2010 um 18:12
    • #6

    Hallo zusammen,

    das mit der elektrischen Antenne ist etwas kompliziert. Die hier beschriebenen Effekte sind richtig. Die elektrische Antenne sollte unter anderem wegen den starken Störfeldern in Hausumgebungen außerhalb der Wohnung installiert werden. Bei zu viel Brummen sollte C10/C20 auf 1nF oder 470pF reduziert werden. Da die Schaltung für eine elektrische Antenne zu empfindlich ist, sollte R12/R22 auf 2.2K oder besser auf 4.7K vergrößert werden. Den Tiefpass (C12/C16/C22/C26) würde ich nicht ändern.

    Es ist auch sinnvoll eine größere Metallmasse an GND zu legen. Bei nahen Gewittern triggern die Stationen mit elektrischen Antennen fast immer bereits auf Vorentladungen. Daher sind diese Stationen an den Berechnungen oft nicht beteiligt. Hier ist die elektrische Antenne einfach zu empfindlich.

    Grüße,

  • WetterYbbs
    Gast
    • 18. Juli 2010 um 16:12
    • #7

    Ich verwende auch eine Elektrische Antenne, bei mir ist ein Kanal abgeschaltet und steht im Garten ca. 5m weg vom Haus. Dadurch ich die 2.2K auf 4,7K ausgetauscht habe funktioniert es einwandfrei. Brummen habe ich keines!

    lg,
    Wolfgang

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