Was wird uns erwarten im Winter 2009 / 2010, derzeit noch unklar zu sagen. Der folgende Bericht, der vor kurzen hier war sagt einiges aber nicht viel.
Im Dezember o. schon ab November bis Januar machen sich die El - Nino durch milde Winter u. viele zykonale Tiefdrucklagen bemerkbar o. Stürme, meist aber auch Blocklagen möglicherweise hierunter. Bei La - Nina kann dies weniger erscheinen, da hier die zyklonalen Lagen geringer sind. Aber beide können gleiche Ursachen bewirken. Bei dem Wechsel zum nächsten Jahr wandert die Frontalzone meist auf Süd u. es wird kälter u. blockiert im Norden mit Änderung zu La - Nina im Verlauf.
Dagegen fallen aber Merkmale aus 2007 auf. Demnach müssen auch ähnliche Muster mit besonders starker Sturmtätigkeit aufgetreten sein , die mal auch sehr kräftige Orkane erscheinen lassen und vermutlich im Zusammenhang mit Anomalien bei Nordamerika stehen. Bewiesen ist dies noch nicht.
Eine Sache sagt: Im Winter verlagert sich ein Trog (Tiefdruck in der Höhe) von Kanada über Nordamerika über die USA nach Süden, also dehnt sich nach Süden aus, somit werden die Luftmassen warmen Ursprungs auf der Südostseite über den Nordatlantik an Neufundland verlagert. Die Entwicklung soll oder kann ein Hinweis auf die Störung durch El - Nino sein.
Der Trog verursacht ein Absinken der Tornadoentwicklung in den USA, die Luftmassen die als kalte aus Kanada und der Karibik warm sich treffen und die Tornados durch ihre Unterschiede die zu Fronten und Scherung an den Kaltfronten führt sorgt für diese Situation. Die Tornados sind meist von Februar bis Juli anwesen, durch den Trog wird die warme Luft weit im Südwesten und Südosten zurückgehalten. Im Winter scheint sich dieser Effekt durch Ablenkung der feuchtwarmen Luft an der Nordostseite von Nordamerika auch aufs Islandtief auszuwirken.
Bei El - Nino nimmt die Hurrikantätigkeit auch im Atlantik deutlich ab, es werden weniger, hier findet durch zu starke Erwärmung der Atmosphäre im Pazifik der oberen Troposphäre eine Wirkung die zu heftige Westwinde führt. Diese nach Norden verlagerte Westhöhenjetströmung die den Äquator nahe kommt und über dem Atlantik geht auch den Hurrikans die Energie abzieht und verlagert Feuchte und hohe Energiemengen weit außerhalb.
Jetzt kann man sich denken, das Orkane wie Kyrill die aus dem Rahmen fallen, möglicherweise kein Zufall sind, wenn solche Störungen plötzlich durch Systeme auch wahrscheinlich Stürme dieser Art entwickeln und ein markanter Jetstream mit einem enormen Potential aus Feuchte und Energie nach Europa schifft.
Bericht zu möglichen Ursachen, Europa wird hier nur wenig erklärt im Zusammenhang, aber erst nach Analysen der Karten von 2007 oder möglich, wenn man die anderen vergangen Jahre betrachtet, dürfte dies ein Grund für plötzlich auftretende Anomalien sein.
Sehe Quelle El - Nino von 1997/ 1998 :
Im Moment steht wieder ein El - Nino bevor, dieser aber vom vergangenen Jahr 2008 an mal hin und her sich bewegt, mal Kalt- und Warmwasser. Dazu häufig andere Wettermuster. Daneben wird dieses Thema häufig skeptisch betracht, was auch nachvollzogen werden kann. Warum? Da hier noch Forschungsbedarf besteht. Aber eine Möglichkeit hier aber etwas betehen dürfte. Ein Literaturhinweis: El - Nino! Klima macht Geschichte, schildert auch die Stürme der vergangenen Jahre die eine gewisse Ursache wahrscheinlich mit diese Anomalien durch zusätzliche Wärme und Feuchte haben die noch die Wellenstrukturen verändern können. Im Wetter führt die markante Energiezufuhr zustätzlich zu Unwettern. Wie gesagt es ist noch nicht alles sicher bewiesen, aber die Hochwasserkatastrophe 2002 kann etwas damit zutun haben oder von 1997 wie gesagt.
Auch eine weitere Quelle die vor kurzen hier im Board war, wo einzelne Forscher vorhersagen bereits:
Wie könnte der Winter zu 2010 werden? Dazu später mehr. Derzeit folgen noch Beobachtungen.
Bei El - Nino sagen einzelne Literaturhinweise zu 60 % die Folge zu einer verstärkten zyklonalen Westlage mit feuchtmilden Winter im Zusammenhang oder ähnliches kann auch für La - Nina gelten.
Hier Karten als Beispiel für die Darstellung, wie dies zustande kommen könnte. Mehr dazu kann nur durch weitere Beiträge im Verlauf behandelt werden. Am stärksten ist dieser Effekt von November - Dezember - Januar, ungefähr Ende Januar oder Februar führt die Westlagensituation zu Umkehr durch Verschiebung des Jetverlaufs auf südliche Bahn. Dadurch gelangen die Stürme oder normalen Regentiefs von Januar bis zum Sommer nach Mitteleuropa mehr und bringen feuchtere Bedingungen. Nicht immer wirkt der Effekt von El - Nino, da dieser durch andere Ursachen überlagert werden kann. La - Nino soll sich abgeblich stärker hier in Europa bemerkbar machen dürfen.