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Temp. +2 und -1 Grad tagsüber/ Regen Ärmelkanal/Sturmböen an den Küsten (Gebirge) 12.01.09

    • Deutschland
  • M2 Sturmwetter
  • 11. Januar 2009 um 19:28
  • M2 Sturmwetter
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    • 11. Januar 2009 um 19:28
    • #1

    Deutschland verbleibt derzeit in einer antizyklonalen Südwestlage (später auch über dem Atlantik Westlagen die nach Europa vordringen könnten), wobei die Winde derzeit auf Südwest oder Süd bis Südost drehen. Später sind wellende Erscheinungen in der Frontalzone möglich (teils auch wohl Wellen- oder Randtiefs die Regen oder Sturm bringen könnnen). Ob sich dies zu einem Sturm entwickeln kann ist noch nicht sicher.


    Dabei bleibt über Süddeutschland ein Hoch mit einer Hochdruckbrücke noch erhalten und einzelne Fronten ziehen im Küstenbereich vorrüber. Die Frontalzone verbleibt bei den Niederlanden und nordwestlich der Küstengebiete von Norddeutschland.

    Am Montag weht eine lebhafte Südwestströmung in mittleren Höhen mit Südweststurm besonders nach Nordwesten hin. Nördlich der Mittelgebirge ist es zeitweise stürmisch aus Südwest und ganz leicht auf West. In der Höhe wird dabei etwas wärmere Luft herangeführt, während es zu Nacht auf Montag mit -10 Grad am Bayrischen Wald und im äußeren Südwesten Deutschlands bei -12 Grad eisig bleibt und bis -7 bis -9 Grad im Norddeutschen Tiefland. In Nordrhein - Westfalen östlich bis -3 Grad und -1 bis 0 Grad an der Nordseeküste um Münsterland.

    Am Montag wird es nur leicht wärmer bei 2 Grad im Nordwesten um Münsterland und 4 Grad in Süddeutschland bis -0 bis 1 Grad in Ost- und Mitteldeutschland. Im Bereich der Nordsee und den Britischen Inseln bei 9 Grad (bis 12 Grad in Großbritannien) und Frankreich 4 bis 9 Grad.

    Eine langgestreckte Front bringt besonders von der Biskaya, dem Ärmelkanal und der Nordsee bis nach Skandinavien zeitweise mäßigen Regen zum Nachmittag. Die Nacht zum Montag ist es auch tagsüber wolkenlos (nur vereinzelt einzelne Nebelfelder oder Dunst), sonst ab dem Vormittag nach Westen und Nordwesten Wolkenfelder vom Rheingebiet über Hessen und Schleswig bis Mecklenburg. Nachmittags nur langsam vorankommende Wolken zu Mitte (in der Mitte und dem Süden meist freundlich oder vereinzelt Nebel).

    Der Wind kommt aus Südwest im Norden und über der Mitte/Süden aus Süd mit Böen bei 4 Bft in Norddeutschland und 6 Bft nach Nordwesten, dabei Sturmböen (einzelne schwere Böen) an den Küsten, besonders an Dänemark und der Nordsee). In den Bergen nördlich der Mittelgebirge Sturmböen (einzelne Schwere Sturmböen).


    Übersicht der kommenden Windzonen die kommenden Stunden (gilt für 06 Uhr - 18 Uhr am Montag, 12.01.09), sehe Karte unten

    Gruss Wetterfrosch Marco

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    • 12. Januar 2009 um 19:08
    • #2

    In den Frühstunden des Dienstags ist teils anfangs mit glatten Straßen durch gefrierenden Regen (leichter Regen) von Rheinland - Pfalz, Hessen, Sachsen - Anhalt, Westbrandenburg nach Mecklenburg zu Ostsee zurechnen, sonst muß mittags bis zum Nachmittag mit leichten Regen in Norddeutschland gerechnet werden und dieser reicht vor allem von Nordrhein - Westfalen, Hessen und Sachsen - Anhalt bis in den Berliner Raum (nach Thüringen fällt leichter Schnee). Der Wind weht in den Mittelgebirgen aus Südwest anfangs kräftig und lässt zum Mittag nach. Anfangs ist es noch im Norddeutschen Tiefland windig. Besonders in Brandenburg/Sachsen fällt fasst kaum Regen (soweit hier Glättegefahr verringert: Nur nachts kann Nässe überfrieren und es glatt sein).

    Wie schon weht der Wind in der Höhe und am Boden aus Südwest bis Süd. Sturm beschränkt sich auf die Küsten (an der Nordsee bis nach Skandinavien ran).

    Tiefstwerte kommende Nacht bei -5 Grad im Osten und -7 Grad auch in der Mitte und im Süden bei -4 Grad, sonst +2 Grad im Nordwesten. An der Neiße und in der Nähe des Bayrischen Waldes sind bis -8 Grad nochmals möglich.

    Tagsüber bei +1 Grad in Berlin und +2 Grad in vielen Landesteilen, nach Westen und Südwesten bei +4 Grad.

    Richtung Süden ziehen zeitweise Wolken durch zu Nacht auf Dienstag und tagsüber (hier Auflockerungen und etwas freundlicher). Nach Norden viele Wolken (anfangs am Morgen noch aufgelockert im Osten).

    Dateien

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    • 13. Januar 2009 um 21:43
    • #3

    Frontenzüge bringen etwas Regen (teils gefrierend) über dem Nordwesten und äußeren Norden Deutschlands bis über dem Mittwoch.

    Der Wind weht schwach und dreht im Bereich eines Frontensystems im nördlichen Deutschland auf Nordwest bis Südwest oder kann andere Richtungen aufweisen. An der Nordsee wird es Mittwochabend wieder windig, teils mit vereinzelten Sturmböen.

    Schon am Dienstagabend kann sich langsam die Glättegefahr mit einer kälteren Luftschicht in Bodennähe und warmer Luft darüber an einer Front auf Südwestbewegung nach Mecklenburg mit glatten Flächen verstärken bis zum Morgen.

    Die Nacht zum Mittwoch gestaltet sich anfangs noch aufgelockert oder klar , besonders in Ost-, Mittel- und Süddeutschland. Tagsüber haben wird bedeckten Himmel und am Morgen fällt gefrierender Regen von Rheinland - Pfalz, östlichen Nordrhein - Westfalen/Niedersachsen/Schleswig und Mecklenburg bis auf die Westseite Hessens Regen (teils Schnee später). Zum Donnerstag muß vor allem mit leichten Schneefall in der Mitte, Süden und Osten bis in den Norden Brandenburgs gerechnet werden (dabei auch Glätte durch Schnee zu Osthälfte und Regen zu Westhälfte möglich).

    An der Nordsee und in Münsterland lockert es zu Nacht auf Donnerstag langsam auf, sonst ist es durchgehend bewölkt. Vereinzelt können sich Nebelfelder bilden.

    Derzeit verlaufen Doppelfronten weit im Norden, wobei eine als Frontenzug langsam verwellt und ein Randstörung über Dänemark im Bereich eines Trogs nördlich von Dänemark. Im Laufe des Nachmittags greift die dazugehörige Kaltfront auch auf den Süden und Osten Deutschlands über, dabei wie schon Regen in der Westhälfte (außerdem nach Osten und Süden in Schneeregen oder Schnee übergehend).

    Glättegefahr!!

    Die Höchstwerte liegen bei -0 bis -1°C im Osten und Süden (teils im Nordosten). Nach Westen am Rhein bei +2°C.

    In der Nacht zum Mittwoch wird es wieder sehr kalt bei -6 bis -10°C im Osten Bayerns, Sachsen und auch Brandenburg (mit -10°C am Bayrischen Wald und leicht darunter möglich -12°C im Bereich des Fichtelgebirges) und im äußeren Westen wie Nordwesten -1 bis +2°C. Am Bodensee können bis -15°C auftreten.


    Mittwoch Regen nach Westen/Schnee ab der Mitte und dem Süden, bis Donnerstag auch etwas Schnee im Osten (mit Regen im Norden von Brandenburg/Mecklenburg). Niederschlagskarte für Mittwoch/Donnerstag.

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  • Bergsommer
    Gast
    • 13. Januar 2009 um 22:10
    • #4

    Aktuell 0,0°C, Taupunkt bei etwa -3,8°C, besteht im Raum Engelskirchen in Höhenlagen ab etwa über 250m NN. Bodenfrostgefahr.
    Gefahr von Glätte auf der Strasse.

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