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Schneelage und Wetterentwicklung bis 14.12.08

    • Europa
  • M2 Sturmwetter
  • 9. Dezember 2008 um 22:40
  • M2 Sturmwetter
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    • 9. Dezember 2008 um 22:40
    • #1

    Zurzeit bestimmt noch ein Hoch über den Alpen im Südrand zu einem Tief was zu Nordsee zieht bis Mittwoch unser Wetter.

    Ein Hoch beim Schwarzen Meer zieht sich etwas zurück und sein Ableger über den Alpen wird nach Südosten abgedrängt und flacht ab.

    Ein Tief als zweites Tief liegt östlich vom Skagerrak und an der Vanersee um das südliche Schweden. Die Warmfront ist bereits über der Ostsee und eine Kaltfront wandert derzeit über Deutschland hinweg nach Osten und treibt Niederschlagszonen aus Südwest bis West heran. Bis Mittwoch herum setzt sich ein Höhentief über der Nordsee fest mit einem Tief in Bodennähe was auch in große Höhe hinauf reicht.

    Das Tief über der Nordsee kann im Vorlauf der Konvergenzen hinter der abziehenden Kaltfront für Graupel- und Regenschauer, teils Gewitter sorgen nördlich der Nordsee und östlich von Großbritannien. Die Kaltfront gerät am Mittwoch im Osten in eine Grenzzone entlang eines Hochs in Osteuropa, dabei wird auch Warmluft in der Höhe und mittleren Schichten auf die Kaltluft in den westlichen Schichten die aus Nordwest heran weht Aufströmen und eine Warmfrontentwicklung mit Frontenketten zufolge haben. Entlang der Warmfront dreht der Wind auf Süd bis Südost und Südwest im Verlauf bis in Bodennähe.

    Die Restkaltfront verkürzt sich über der Ostsee, da sich Kaltfront unter die Warmluft schiebt. Entlang eines Langwellentrogs von Skandinavien (möglich dem Nordostpolarmeer) reichen drei Kaltlufttropfen in der Kette über Westeuropa, Frankreich nach Spanien runter.

    Mittwochabend entwickelt sich über dem Ligurischen Meer des Mittelmeers westlich von Italien ein Bodentief im Bereich der Apennien und dem Golf von Genua auf der Südostseite eines Langwellensystems, dabei reicht ein Keil in mittleren Schichten bis nach Frankreich Hoch. Ursache für dieses Tief ist eine zunehmende Vorticityadvektion bei Genua und einem Höhentropfen in der Nähe der Balearen. Sein Zentrum mit Kaltlufttropfen zwei zieht über Nordfrankreich sich nach Skandinavien zurück und löst sich vom Tief der Balearen ab. Das Tief in der Höhe schiebt eine Bodenzyklogenese die Norditalien und die östlichen Teile Österreichs abzieht. Bis Freitag ziehen Bodentiefs mit Regen, Schneeregen und Schnee über Deutschland nach Nordosten. An der Frontalzone die am Höhentief verbogen wird bilden sich wandernde Tiefstörungen. Hauptniederschlagsereignis um den Freitag zu erwarten.

    Die Tiefs die entstehen aus der Frontalzone über Österreich nach Teschechien und bleiben vor Polen ungefähr stationär. Hier blockert ein Höhenrücken und ein langsam abgeschnürtes Höhenhoch was auch um Skandinavien liegt und auch Warschau und Weißrussland beeinflusst. Dabei treffen bis Samstag immer wieder Hochkeile von Südost oder Ost auf die Frontalzone und biegen diese nach Westen und Tiefs die sich bilden können hier im Osten Deutschlands für Niederschläge sorgen durch die vertikalen Aufwärtsströme. Nach Süden fällt meisten Niederschlag durch Schnee. Auch das Höhentief wird über Deutschland hinweg nach Nordwesten ziehen und von der Höhenwellenbewegung die bis nach Frankreich und westlich der Schweiz reicht aufgenommen.

    Eine Art Omegalage entsteht über Osteuropa.


    Nähere Beschreibung folgt die kommenden Tage noch zu dieser Sache im Anschluss. Bis 16.12.08 wahrscheinlich bildet sich eine Randwelle in einem Temperatur- und Druckunterschied der ein Sturmtief ausbilden kann was über Belgien den Nordwesten Deutschlands knapp verfehlt. Die Höhenströmung verbleibt nach neuen Modellen auf West leicht und dreht auch auf Südwest bis Nordwest. Kaltluft kann durchaus heran wehen. Durch die Mischung der Luftmassen fällt teils Regen und Schnee. Der Atlantikraum und auch der Ostraum Osteuropas wird von kräftigen Hochs blockiert.


    Gruss Marco

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    • 10. Dezember 2008 um 19:05
    • #2

    Wetterlage, für 10. und 11.12.08

    Das Tief westlich von Italien verlagert jetzt seinen Einfluss nach Süditalien, dabei weitet sich sein Arm (er wird als Trogarm bezeichnet von einem Tief der aus Süden sich zu Oder arbeitet) über Süd- und Ostdeutschland entlang der Frontalzone zu Oder bis zum Donnerstag aus. Das Hoch östlich von Skandinavien und ein Keil nach Westen von Norwegen bleibt erhalten und ebenso ein Tief über der Nordsee westlich vor Großbritannien.



    Wahrscheinliche Modellentwicklung aufgrund der Diagrammdarstellung

    Zirkulationseinstellung die Wochen: Entwicklung eines Höhenrückens und einem Höhenhoch heraus (bei Ostpolen, Westrussland und östlich von Finnland bis fasst nach Skandinavien). Nach den Teleconnections (Schaltkreise) für Mitteleuropa und Europa. Die Sturmbahnen der Orkane oder normalen Stürme verfolgen weiter nördlich oder zum Nordmeer gerichtet Verlaufsbahnen. Die Werte von den einzelnen Klima - Indizes der Zirkulationen von NAO bei -0,32 (leicht steigend, dennoch weiter fallend wieder im Verlauf), EA mit -0,52 (leicht verstärkt), EA/WR bei -0,98 (deutlich stärker geworden), SCAN (bei -0,96 zu stark) und POL bei - unbekannt (Wert deutet auf Kaltluft für Europa hin/dafür kann feucht in Nordamerika und im Mittelmeerraum zugehen). Der angedeutete polarem BREAK von HSN wird wahrscheinlich nicht lange erhalten bleiben derzeit, dennoch können weitere sich bilden (da das Hoch stark genug ausgeprägt ist und weiter im Verlauf Kaltluft einschieben nach Europa und Mitteleuropa. Entlang eines neuen abtropfenden Kerns könnte durch Nordwestwinde erneut Kaltluft herangeführt werden und und Kaltluft aus Südosten und möglich Warmluft aus Südwesten hier im Bezug zu einem Aufgleiten führen (wie bleibt abzuwarten), mögliche Schneefälle können auftreten irgendwann kurz zu Ende Weihnachten. Die negativen Werte der EA lassen normerweise ein Hoch über Grönland und Großbritannien erwarten (was der Fall werden könnte), SCAND zeigt negative Werte was auf die auf ein abschwächen der Hochs bei Westrussland und um Skandianvien deuten könnten. Der EA/WR zeigt einen negativen Wert (mögliche schwache polare Zirkulation).

    Insgesamt deutet die etwas ansteigende NAO, AO Die EA auf ein Grönlandhoch und Großbritannienhoch hin (er ist negativ leicht stark werdend), bei POL auf starker zirkumpolarer Luftmassenzirkulation, umfasst den Stratosphärenwirbel/Polarwirbel) und Warmlufteinflüsse in Europa). Der EA/WR (Zirkulation von Skandinavien und dem Arktischen Ozean) deutet negative Werte an was auf eine Abschwächung der zirkumpolaren Zirkulation andeutet auf die gemäßigten Breiten und somit auf wärmeres und feuchtes Wetter in Skandinavien hin und Nordwestrussland.

    Ende: Aus der Zirkulaton der der Indexe deutet dies auf eine andauernde Wechselphase von NAO zu positiv und negativ wie auch eine wechselne AO an. Bei sind langsam positiv und treiben die Zirkulation nach Mitteleuropa langsam an und beeinflussen diese, dazu scheint es wohl etwas warm und feucht in Skandinavien und Nordwestrussland teils zu werden. Mit Hochs bei Großbritannien und Grönland. Einzelne Zwischenhochs. Somit unterdurchschnittliche Temperaturen in Nordwestrussland und im Mittelmeer mit Niederschläge. Der EA/WR schwächere Zirkulation derzeit (Zentren Europa und Asien mit Warm- oder Kaltluft), derzeit nachlassen der Kaltluft aus Osten.


    Indexe:

    NAO = Nordatlantische Oscillation
    EA = Ost atlantische Oscillation
    EA/WR = Ost Alantik / West Russland
    SCAND = Skandianvien
    POL = Polar/Eurasia


    Schneevorhersage und Glätteaussichten für 11.12.08

    Die nächsten Stunden gegen Mitternacht greifen Schneefall auch über Süddeutschland weiter auf die Mitte und nach Osten aus. Dieser kann am Donnerstag gegen Mittag sich verstärken und den Raum nördlich bis nach Münster erfassen, dabei auch der Westen betroffen von die Niederschlagsechos. Zum Donnerstagabend kaum nachlassend. Nur ab und an vorrübergehend nachlassende Schneeaktivität.

    Die Temperaturen liegen in der Nacht zeitweise bei -0 bis -2°C von Süden bis über die Mitte nach Osten rüber, tagsüber sind am Donnerstag und Freitag im Norden um die 0 bis 2°C möglich, dennoch bleibt es leicht frostig. Teils neblig und während der Schneefälle.

    Vorhersage bis Freitagmittag: Besonders der Süden (im Südwesten vom Kaiserstuhl bis nach Nürnberg und Erfurt und Zwickau ist von etwas stärkeren Schneefall betroffen. Die Schneefallgrenze wird in Deutschland zeitweise um 200 bis 0 m verharren.

    Donnerstag und Freitag kann im Norden bei Regen darunter oder auftauen und gefrieren immer noch Glätte (besonders tritt auch gefrierender Regen bei Zwickau und in Südosten Deutschlands auf) bestehen, später auch Schneeglätte (ebenfalls Schneeglätte nach Süden/Mitte runter). Bis Freitag haben wir Winde aus Nord bis Nordost, der später auf West bis Nordwest oder Südwest dreht.

    An der Nordsee sind Donnerstag auch noch anfangs Gewitter möglich mit einzelnen kräftigen Schauern oder starken Böen.


    Bergvorhersage

    Am Donnerstag und Freitag besonders ergiebige Schneefälle teils mäßig in den Bergen und bis in die Täler, teils auch unterhalb bis ins Tief- und Flachland. Vom Südwesten bis zu Rhön können hier um 20 cm (im einzelne auch etwas mehr) fallen. In den Alpen weiterhin Lawinengefahr. Während der Schneefälle kann es auch teils neblig sein.


    Aussichten für die nächsten Tage bis 16.12.08

    Besonders ab Donnerstag, 12.12.08 und Freitag, 13.12.08 ist mit etwas zunehmende Schneeniederschläge zurechnen. Die erst schwächer zum Samstag langsam werden. Besonders an den Küsten fällt Regen oder vereinzelt Schneeregen und auch in Niedersachsen mischt sich teils Regen unter sowie in Polen. Freitag und Samstag dann durchwegs Schnee möglich.

    Gleichzeitig kommt ab Samstag ein Hochkeil nordwestlich der Schweiz auf Süddeutschland voran. Zusätzlich ist mit Nebel- oder Hochnebel zurechnen in vielen Teilen Deutschlands. Nach Westen lockerte es teils auf am Samstag.

    Insgesamt wird die Nacht zu Samstag insgesamt kälter bei -0 bis -8°C. Nur Nord-, Nordost- und Ostbrandenburg bleibt es wahrscheinlich bei -0°C. Im Rheingebiet und nach Süden erwarten wir die niedrigen Werte zum Samstag bei -3 bis -6°C und in der Zone nach Thüringen/Sachsen - Anhalt um wahrscheinlich -3°C.

    Samstag abschwächen der Schneeniederschläge auch im Südosten und Osten Deutschlands sowie bei Sachsen - Anhalt oder Thüringen. Allerdings am Morgen und bis zum Mittag des Samstags, 13.12.08 kann es vor allem am frühen Vormittag gefrierenden Regen in Teschechien, an der Neiße und Ost-Bayern sowie um den Regionen des Harz gegeben, sonst fällt zu Nacht zu Samstag noch Schnee leicht in Bayern und um Sachsen wie an der Neiße zu Niederlausitz oder auch nördlich des Harz in flachen Teilen und weiter oben.

    Erst zum Samstag lockert es vermehrt wieder auf (nur im Osten oder Südosten ist es mehr bewölkt).

    Zum Sonntag, 15.12.08 kann es in den Gebirgen von Teschechien und den Französischen Gebirgen auch schwere Sturmböen geben. Am Samstag zum späten Abend und am Vormittag des Sonntag mäßiger bis frischer Wind von Nordrhein - Westfalen, Niedersachsen, Schleswig, Mecklenburg und Brandenburg (zum Mittag etwas nachlassend). Später zum Sonntagmittag in Bayern leicht windig. In höheren Bereichen vor allem westlich der Gebirge (Rothaargebirge und Eifel einzelne Böen bis 7 Bft in der Nacht zum Sonntag weiter). Der Wind weht am Rhein (in den Gebirgen und im Bergland und flachen Regionen aus Süd oder Südost. Im Osten Deutschland in höheren Bereichen über Land aus Süd bis Südost stürmisch bis Sonntag hindurch.


    Neue Updated ab Donnerstag oder auch Freitag zum Abend. Zu Lawinenlage folgt noch ein Zuzatz.

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    • 12. Dezember 2008 um 20:29
    • #3

    Aufgleiten aus Südost oder Süd her wobei meist eine Warmfront oder ein okkludierter Schild (mit Mittelmeer - Meeresluft) eines Mittelmeertiefs gegeben die Alpen geht. Die Warmluft kommt meist nicht über die Alpen lang und gleitet dabei oberhalb stabil oder labil auf kontinentale Kaltluft oder Luftmassen die vom Wasser kommen auf. Über Südostdeutschland, Nordostösterreich tritt anhaltender und gleichmäßiger Schneefall auf, wobei es aufs Tief an kommt ob es langsam zieht oder schnell. Bei langsam nimmt die Gefahr von Schneemassen erheblich zu. Aber dennoch gab es die Warmluftgrenze südlich der Alpen, somit viel südlich der Alpen, Norditalien und der Südschweiz und Südösterreich häufig Schnee der durch den Alpenstau sich verstärkt.

    Dieses Tief ist aber eine VB - Lage nach Osten auf Ostdeutschland und Polen zu zieht (hier hat mehr der Effekt der Gebirge und die Dynamik der Wellenbildung gesorgt, dafür ist es nicht über die Alpen gekommen und wandert um die Alpen nach Osten ab (eine Extra - VB - Lage).

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