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Schwere Sturmböen in Mecklenburg/Weser/Ostdeutschland möglich (Gewitter/Downburts) 04.08.08

    • Lokal (morgen)
  • M2 Sturmwetter
  • 3. August 2008 um 21:38
  • M2 Sturmwetter
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    • 3. August 2008 um 21:38
    • #1

    In den Frühstunden gegen 06 Uhr kann es mit der Kaltfront durch mittlere Winde von 40 Knoten mögliche kräftige Böen geben bis Sturmstärke im Weser/mittleren Meckenburg/mittleren Brandenburg u. Berlin bis zu Oder. Dabei sollte auch Superzellen auftreten im äußeren Nordosten (wobei ich dies noch außen lasse, da hier die Werte zu niedrig sind laut Index). Es kann starken Regen, Gewitter wahrscheinlich und ein Downbursts (Gewitterböen schwer wahrscheinlich geben). Vielleicht ein Schaden.


    Hoffe es nicht, warten wir ab, vielleicht kleiner Hagel, die Werte erreichen -20°C (betrifft Norddeutschland) somit kann Hagel auftreten.


    Im Nordwesten Deutschlands und westlich in Deutschland in Nordrhein - Westfalen und westlich wahrscheinlich in Bremen und besonders weiter nördlich an Schleswig und Mecklenburg Dauerregen und Überflutunggefahr, vor allem im Nordwesten Deutschlands oder in Mitteldeutschland vereinzelt. Gefahr von Sturmböen im Norden Deutschlands und etwas im Süden. Im Nordosten Sturmgefahr bis zum Abend dann und bis Dienstag durch. Mittwoch nachlassend im Nordosten. Auch in gesamt Brandenburg einzelne Sturmböen am Vormittag des Montags und vereinzelt noch nachmittags.


    Ursache der Böen sind starke aufsteigende Hebungsbewegungen und Abfallbewegungen an der Kaltfront und besonders im Sturmfeld drin. Diese Böen hängen an Konvektion die zu Ausbildung Starkwindfeldern im Bereich eines Randsturmtiefs führt und in Kombination mit Dynamik am Jet und den mittleren Winden mit Hebung sowie der Verdunstungskälte durch Impulstransporte zu Fallwinden führt.


    Laut der Nowcaster sehe unten und Estofex ist eine Warngefahr von 2 für schwere Böen und auch mögliche Tornados geben in Norddeutschland kommende Nacht in der Frühe und am Tage noch. Im Laufe der Nacht auch einzelne tornadische Stürme über West- und Mitteleuropa laut Estofex, wenn an es so sieht wäre es nicht unmöglich. Die Tornados von F2 oder F3 die laut isolierten Zellen in Nordfrankreich auftreten und auch den Nordwesten oder leicht Westen treffen, sonst auch in Norddeutschland Gefahr von schweren Böen und einzelne rotierende Zellengebilde. Unwettergefahr aus Westen!! Hoffe es nicht mal.

    Gruss Marco (Prognostiker/Nowcaster)

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    • 4. August 2008 um 20:39
    • #2

    Das Sturmtief über der Ostsee verlagert sich bis Mitternacht von der Deutschen Bucht über die Ostsee weiter landeinwärts mit dem Sturmfeld in den Norden Polens und über den Bereich der Danziger Buch. Der Sturm rotiert zyklonal im Gegenuhrzeigersinn, es treten über der Ostsee und im Bereich des Wassers schwere Böen und Sturm auf. Bis Mitternacht besonders im äußeren Nordosten Deutschlands von Mecklenburg noch stürmisch, in größeren Höhen über Deutschland bis morgens noch stürmische Böen anfangs. Mittags nur noch im Nordosten und Osten in höheren Regionen der Ebene. Über Polen wandert der Sturm nach Weißrussland ab unter starker Abschwächung unter einem kalten Tropfen in der Höhe der sich Ostwärts verlagert. Auch im Nordosten und Osten einzelne Windböen oder eine Sturmböe darunter. In der Mitte und Süddeutschland wird die Lage, dank eines Hochkeils ruhiger und vor allem gewittrig im Verlauf im Keil stromaufwärts, bis zum Mittwoch auch im gesamten Norden besseres Wetter (trotzdem Wärmegewitter möglich die nach Nordosten nur langsam greifen). Die Unwettergefahr geht von einem Tief aus Frankreich aus. Es entsteht an der frontalen Grenze bei warmer und kalter Luft und wird von Rheingebiet nach Südschweden wohl ziehen und die Kaltfront hängt aus dem Bereich heraus am Warmsektor, Hauptmerkmal wird aber von der Kaltfront ausgehen ab Mittag bis zum späten Abend hinein. Was auch bis in die Nacht auf Freitag noch dauern kann. Vor der Kaltfront lagert eine Konvergenzlinie.

    Ab Mittwochmittag sickert gewitterträchtige Luft bis an die Harz und Thüringer Wald ein, über dem westlichen Frankreich bildet sich ein flaches Gewittertief auf der Vorderseite eines kurzwelligen Höhentrogs der ein Gewittertief unter sich schiebt und es auf Südwestkurz nach Deutschland an die Rheinebene führt im Bereich mittlerer Winde und Hebung am Kurzwellentrog der auch über Frankreich aufzieht und Deutschland später trifft. Am Mittwoch können erste lokale Wärmegewitter auftreten. Ab Donnerstagabend so dann mit der südwestlichen Höhenströmung und mittleren LLJ Winden, wobei labile und energiereiche Luft herangeführt wird und Scherung vorliegt mit Wind- und Richtungsänderung am Boden und in der Höhe direkt können schwere und starke Gewitter mit möglicher Tornadogefahr im Norden Deutschlands und nach Nordosten, zuerst über dem Südwesten Deutschlands und an Ulm nach Sachsen und weiter nach Norden ziehen. Ein mögliches Tornadopotential könnte in Rheinland - Pfalz vorliegen ab dem Mittag und vielleicht Nachmittag. Da Donnerstag und Freitag weitere Gewitter auftreten können mehrere flache Tiefs aus Frankreich an der Höhenströmung gebündelt sein mit Gewittern. Die Sache mit möglichen Tornados, sollte es so sein wird weiter beobachtet. Ob auch Gewitterlinien oder andere Merkmale natürlich auch.


    Fragen dazu > Lage am Donnerstag den 07.08.2008 ?


    Gruss Marco

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