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Windmesser tx20 macht Zicken

  • DL3BAA
  • 10. Juni 2008 um 13:00
  • Erledigt
1. offizieller Beitrag
  • DL3BAA
    Gast
    • 10. Juni 2008 um 13:00
    • #1

    Seit 3 Monaten habe ich den serienmässigen Windmesser der WS2300 gegen die "Luxus-Version" TX20 ausgetauscht. Bis zum Beginn des Pollenfluges versah er seinen Dienst klaglos.

    Nun hatte ich heute das zweite Mal den Effekt, dass die Anemometer"schalen" sich nur sehr schwegängig drehten. Messungen unter 5 km/h fanden nicht mehr statt. Irgendein Pollenfussel hat es wieder geschafft sich im Drehbereich des Anemometers einzunisten

    Also mal wieder auf den First des Daches und zweimal mit Printer 66 den Drehbereich ausgewaschen und anschliessend mit Druckluft augeblasen. Nun drehen sich die Schalen wieder.

    Meine Fragen dazu:

    Hat jemand eine Lösung, um das Einnisten von Pollen(staub) zu verhindern ?

    Spricht etwas dagegen, die Schalen zu vergrössern (halber Tischtennisball in die Originalschale einkleben) um den Anlauf des Anemometers zu vereinfachen ?

    Hat jemand in diesr Richtung schon Erfahrungen und Versuche gesammelt ?

    Wie weit kann man eigentlich die Messleitung vom Windgeber zur Aussenstation verlängern?

    cu Michael

    Einmal editiert, zuletzt von DL3BAA (10. Juni 2008 um 16:45)

  • *djpatrick*
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    • 10. Juni 2008 um 13:49
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Also mit Pollen hatte ich noch keine Probleme, ebenfalls mit der Schalenkreuzversion. Zum Glück, denn auf den First müßte ich immer jemanden entsenden, da mir zu hoch. ;)

    Im Moment hast du sicherlich noch die 10m-Variante, sprich, das Originalkabel. Ich habe eine 25m lange Telefonleitung (4-adrig, abgeschirmt) dazwischen geklemmt und funktioniert ohne Verluste. Jedoch ist es dann ratsamer, ebenfalls vom Außensensor zur Basis das Kabel zu verwenden. Per Funk gibt es sonst eher Aussetzer, wenn sich ein Batterieende anbahnt. Geht per Kabel von Basis zum Sensor nicht, sollte man, wenn man es dennoch von Sensor zum Windmesser verlängern möchte, evtl. nur 10-15 m dazu nehmen.

    Gruß

    Patrick

    • Nächster offizieller Beitrag
  • DL3BAA
    Gast
    • 10. Juni 2008 um 14:41
    • #3
    Zitat von *djpatrick*

    Jedoch ist es dann ratsamer, ebenfalls vom Außensensor zur Basis das Kabel zu verwenden. Per Funk gibt es sonst eher Aussetzer, wenn sich ein Batterieende anbahnt. Geht per Kabel von Basis zum Sensor nicht, sollte man, wenn man es dennoch von Sensor zum Windmesser verlängern möchte, evtl. nur 10-15 m dazu nehmen.


    Danke für deine Erfahrungen...

    Als 55 jähriger klettere ich immer noch auf meinem 100% Steigungs-Dach herum, als zusätzliche Erschwernis ist das Dach mit Bieberschwänzen gedeckt... ;) Allerdings nur bei Trockenheit wage ich mich nach oben UND wenn die Ehefrau aus dem Haus ist, um die Diskussion zu vermeiden, wie gefährlich das ist.. :D

    Die beiden roten Punkte in dem Bild zeigen die Lage des Windmessers und der Ausseneinheit an...

    Als Funkamateur habe ich von Anfang an auf die Funkverbindung verzichtet. Ich baue mir ja nicht zusätzliche Störquellen auf dem 70cm-AFU-Band ein :thumbup:

    Aber trotz der Verkabelung ist es kein Problem auf 3.5 Megahertz ab 200 Watt Ausgangsleistung meine WS2300 ins Nirvana zu schicken. Nach Verdrosselung durch zusätzliche Ferritkerne ist das Problem fast gelöst...Lediglich bei Telegrafie und 750 Watt HF out, KANN es noch manchmal vorkommen... ?(

    Übrigens habe ich einen 6 Volt Bleigel-Akku als Stromversorgung für die WS2300, der durch ein Steckernetzteil gepuffert wird....


    cu Michael

    2 Mal editiert, zuletzt von DL3BAA (10. Juni 2008 um 16:47)

  • *djpatrick*
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    • 10. Juni 2008 um 15:02
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    Bei mir hat es nix mit dem Alter zu tun, sondern einfach nur "Höhenbammel". :( Keine zehn Pferde bekommen mich auf unser Scheunendach.

    Wenn ich aber das Bild von dir so sehe, hoffe ich, dass es aus der Perspektive täuscht, denn wenn dort der Windmesser (roter Punkt) sitzt, wäre es wohl zu tief, da der First rein optisch auf gleicher Höhe ist.

    Den Akku, den du ansprichst, speist er die Basis oder den Seonsor ein? Ein Bild dazu wäre sicherlich ganz gut, vor allem für alle WS2300- bzw. 3600-Nutzer, da viele ein Problem zwecks Einspeisung haben.

    Gruß

    Patrick

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  • DL3BAA
    Gast
    • 10. Juni 2008 um 17:01
    • #5
    Zitat von *djpatrick*

    Bei mir hat es nix mit dem Alter zu tun, sondern einfach nur "Höhenbammel". :( Keine zehn Pferde bekommen mich auf unser Scheunendach.

    Wenn ich aber das Bild von dir so sehe, hoffe ich, dass es aus der Perspektive täuscht, denn wenn dort der Windmesser (roter Punkt) sitzt, wäre es wohl zu tief, da der First rein optisch auf gleicher Höhe ist.

    Den Akku, den du ansprichst, speist er die Basis oder den Seonsor ein? Ein Bild dazu wäre sicherlich ganz gut, vor allem für alle WS2300- bzw. 3600-Nutzer, da viele ein Problem zwecks Einspeisung haben.


    Die Perspektive täuscht, der Windwesser ist 60 cm OBERHALB des Firstes (es war ein altes Bild, die FS Antennen sind demontiert und statt dessen ist eine 2m/70cm GP-Antenne für AFU montiert.

    Die Lage ist dennoch nicht günstig aus Richtung Westen habe ich die Giebelwand des Nachbarn....deswegen ja auch meine Frage nach der Verlängerung des Windmesserkabels....

    Zur Stromversorgung:

    Ich zitiere den letzten Abschnitt auf Seite 10 unten der Bedienungsanleitung:"Bei Benützung des Netzadapters für die Versorgung der Basisstation werden bei der Kabelverbindung auch die Sensoren vom Adapter versorgt

    Ein Bild entfällt also damit für diesen "hochkomplexen Aufbau" :thumbup: Lediglich paralell zur DC-Versorgung den Akku legen...

    cu Michael

    Einmal editiert, zuletzt von DL3BAA (11. Juni 2008 um 23:18)

  • *djpatrick*
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    • 10. Juni 2008 um 17:09
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Aha, alles roger, aber wo ist Seite 10? ;)

    Gruß

    Patrick

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  • Volker Afflerbach
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    • 10. Juni 2008 um 20:31
    • #7

    hallo
    könnt ihr mal ein größeres bild vom windmesser rein stellen,damit ich mir mal ein bild davon machen kann,ich habe so eine idee,dafür muß ich aber ein großes bild haben.

    gruß volker

    Wetterstation Bremen Blumenthal mit Vantage Pro2 Aktiv 24std Belüftung Regenmesserheizung,Blattfeuchte und Bodenmessfeld
    Betreiber Volker Afflerbach
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  • Wetterstation Lorch
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    • 10. Juni 2008 um 20:52
    • #8

    Also mein Schalen-Anemometer (TX20) funktioniert super und ich hatte noch nie ausfälle oder so.. Selbst Geschwindigkeiten von 0,4 km/h werden angezeigt.
    Vielleicht hilft ja Silikonspray !? Dies wurde hier ja schon einmal angeschnitten.. Ich meine Volker hat es schon probiert..
    Vielleicht ist aber auch das Lager innen drin durch Staub etc. verdreckt, dann hilft wohl nur auseinander nehmen und reinigen..

    Ist dieses Mittel "Printer 66" normalerweise für Drucker gedacht?
    Kann es vielleicht sein das das Mittel ein Film auf der Welle oder dem Lager hinterlässt,
    welcher vielleicht Staub dann festkleben lässt und somit das Anemometer ausbremst ? ?(

  • Volker Afflerbach
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    • 10. Juni 2008 um 21:04
    • #9
    Zitat von unwetter42

    hallo
    könnt ihr mal ein größeres bild vom windmesser rein stellen,damit ich mir mal ein bild davon machen kann,ich habe so eine idee,dafür muß ich aber ein großes bild haben.

    gruß volker

    ich dachte eher an einen art ring aus gummi wie es bei der vp2 der fall ist,da kommt auch kein wasser und staub so schnell oder garnicht rein.
    also was bringen muß der ring,ich hatte im letzten winter bei eisnebel immer windanzeige,bei der vorherigen station war der windmesser öffters eingefrohren.
    das kann man überings bei allen windmessern mit schalenkreuz machen,er muß direkt am ende übergestülbt werden,so kan das wasser über den ring ablaufen,und dringt nicht in das gehäuse ein.

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  • Sprite01
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    • 10. Juni 2008 um 21:13
    • #10

    Danke Volker, gute Idee. Wird bei der nächsten Wartung realisiert. :thumbup:

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk

    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • Volker Afflerbach
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    • 10. Juni 2008 um 21:19
    • #11

    dafür nicht dirk ich glaube irgendwo hatte ich mal was darüber hier geschrieben,nur selber umgesetzt hatte ich es nicht mehr,da ja die neue kam,also vollende du meine idee ;)

    gruß volker

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  • MP3chris2712
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    • 10. Juni 2008 um 22:41
    • #12

    DAs habe ich bei meiner WS2500 auch gemacht einen Dichtungsring aus der Sanitär abteilung... Und siehe da er war nicht mehr so schnell eingefroren...

    Harzliche Grüße aus Braunlage - Oberharz 600m ü.NN
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  • DL3BAA
    Gast
    • 11. Juni 2008 um 21:08
    • #13
    Zitat von Wetterstation Lorch


    Also mein Schalen-Anemometer (TX20) funktioniert super und ich hatte noch nie ausfälle oder so.. Selbst Geschwindigkeiten von 0,4 km/h werden angezeigt.
    Vielleicht hilft ja Silikonspray !? Dies wurde hier ja schon einmal angeschnitten.. Ich meine Volker hat es schon probiert..
    Vielleicht ist aber auch das Lager innen drin durch Staub etc. verdreckt, dann hilft wohl nur auseinander nehmen und reinigen..

    Ist dieses Mittel "Printer 66" normalerweise für Drucker gedacht?
    Kann es vielleicht sein das das Mittel ein Film auf der Welle oder dem Lager hinterlässt,
    welcher vielleicht Staub dann festkleben lässt und somit das Anemometer ausbremst ? ?(

    Silikonspray halt ich für persönlich unbrauchbar, weil es verklebt. Printer 66 verdunstet RÜCKSTANDSFREI und ich habe in den vergangenen Jahren eigentlich immer GUTE Erfahrungen damit gemacht. HEUTE hatte ich wieder den Effekt....DIe Pappelsamen fligen "tief"...Heute erneut ausgeblasen und mit KONTAKT 15 ausgewaschen...dies "erhöht auf die Gleitfähigkeit" an mechanischen Triebswerksteilen....Wenn DAS nichts hilft dann nehme ich mal TEFLON-Spray. 8| ICH TESTE MICH nun durch das Angebot der Firma Kontakt-Chemie....
    cu Michael

    3 Mal editiert, zuletzt von DL3BAA (11. Juni 2008 um 21:51)

  • *djpatrick*
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    • 11. Juni 2008 um 21:45
    • Offizieller Beitrag
    • #14

    Irgendwie sehe ich ich kaum Michael, was du geschrieben hast. ?( Ist alles in Zitatsform. :rolleyes:

    Gruß

    Patrick

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  • DL3BAA
    Gast
    • 11. Juni 2008 um 21:50
    • #15
    Zitat von *djpatrick*

    Irgendwie sehe ich ich kaum Michael, was du geschrieben hast. ?( Ist alles in Zitatsform. :rolleyes:


    DAS Quote ist mir irgendwie verrutscht...Bereits berichtigt. SRI!

  • DL3BAA
    Gast
    • 14. Juni 2008 um 11:35
    • #16

    Ich will Euch nur kurz von der Lösung meines Problemes berichten:

    Nachdem der Windmesser wieder nur einen Tag rannte, habe ich ihn heute demontiert und zerlegt....

    Es hatte sich durch den Pappelsamen eine Art "Docht" gebaut, der sich zwischen dem schmalen Spalt und der Abdeckung festgesetzt hatte.

    Nach dem "Schmieren" mit diversen Produkten habe ich lediglich immer die "Gleitfähigkeit" dieses Pappelsamen-"dochtes" erhöht....und kurzfristig wieder eine Funktion erreicht.

    Erst nach der Demontage, Entfernen des "Dochtes" und Reinigen rennt er wieder nun makellos!

    Mal sehen wie lange

    :S

    cu Michael

  • *djpatrick*
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    • 14. Juni 2008 um 12:40
    • Offizieller Beitrag
    • #17

    3 Kreuze, dass das bei mir noch nicht war. Ich hoffe, bis zur nächsten Station, wahrscheinlich nächstes Jahr, hält der Windmesser durch. Wer weiß, vielleicht wirds bis dato, die VP3. :D

    Gruß

    Patrick

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