Nach meiner letzten Prognose zu El - Nino und der NAO von 2007 im Oktober, könnte sich nun doch Anfang Februar 08 eine Erwärmung bei uns in Europa einstellen, dabei greifen zwei Warmluftzugen eine vom mittleren Atlantik bis Neufundland und die zweite von Westafrika nach Spanien und an der Frontalzone bei den Britischen Inseln und möglich in Mitteleuropa ins Wettergeschehen ein.
Alledings könnte dies in Deuschland eine Gewitterzunahme nach sich ziehen und für heftige Böen sorgen, vielleicht einzelne Schäden dabei oder tornadoähnliche Ursprungslagen.
Dabei werden sich neue Westlagen etabilieren vom Nordatlantik und dem mittleren Atlantik nach Europa. Den Westlagen setzt sich aber immer mal eine Blocklage entgegen. Gewitter können den Westen oder Südwesten Deutschlands dann betreffen.
Bei den Temperaturunterschieden und Druckfeldern können Stürme draußen auf dem Atlantik heranwachsen und auf Kurs nach Europa sein oder Skandinavien.
In Osteuropa sorgt eine Abtropfen für starke Abkühlungen und reichlich Schnee und eine Blockarde mit Höhenhochs nach Finnland rüber.
Bereits am Dienstag nächste Woche könnte neuer Sturm aufkommen.
Über Nordamerika sind derzeit die Werte auf -30°C gefallen und dort indensiviert sich ein neuer Polarwirbel der seine Strömung nach Europa verfrachtet, also neue Wetteranomalien bald.
Der Winter bringt Tiefstwerte wohl derzeit nur von 0 bis -2°C in Deutschland, in Europa etwa bei 10°C nach Westen und im Osten um -5 oder niedriger. Am Mittelmeer etwas wärmer.
Die kommenden Tage kann ein Splitt in Nordeuropa für ein Höhenhoch kurz bis zum Polar sorgen oder nur eine Ausläufer davor, wobei dabei eine Stürme an Verstärkung erfahren, ähnlich wie bei Orkan Resi. Hier trend sich der Wirbel in zwei Hälften über Nordamerika und Grönland sowie Osteuropa bis Sibieren. Neubildung der Wirbel ab und an möglich.
Noch nicht deutlich klar bis jetzt! Bessere Einschätzung in den nächsten Tagen
Ab Mittwoch bestehen kleine Chancen entlang einer Jetachse von Frankreich über Nordrhein - Westfalen und bis Brandenburg (Jet erreicht abends die Region). Mittwochfrüh kann es oder auch Vormittags einzelne stärkere Gewitter in Nordrhein - Westfalen geben oder sogar in Rheinland. Diese Gewitter ziehen wohl unter Neubildung auf der Vorderseite eines Kurzwellentrogs unter zyklonaler Krümmerung im Jet mit stärkeren Massenabfluss an Luftmassen nach Niedersachsen/Sachsen - Anhalt/Brandenburg und Berlin. In Brandenburg/Berlin könnten diese stärker ausfallen. Mögliche Böen bis 9 oder 10 möglich, Hagel vereinzelt oder kräftige Niederschläge (Überschwemmung nicht denkbar dabei). Rotationen vielleicht möglich dabei.
Schleswig und Rheinland werden wahrscheinlich das wenigste abbekommen und Süddeutschland kaum was davon und die Mitte.
Trotzdem ist nicht auszuschließen, das aufgrund von der vertikalen Hebung auch Gewitter über die Mitte auftreten und in Rheinland direkt sowie in Mecklenburg bis Schleswig mit. Bereits ab Montagmittag könnten erste Gewitter über Frankreich entstehen und an der Grenze nach Westdeutschland aufziehen und auch Luxemburg überraschen. Die Gewitter würden Montag und Dienstag auch die Niederlanden/Ärmelkanal betreffen.
Dieses Geschehen spielt sich unter einem Trog ab der sich vom Atlantik reinschiebt und einige Kurzwellen im Gepäck hat die nach Mitteleuropa ziehen.