Derzeit zeigen Modelle öfters schon eine Westlage in Winkelform vom Nordatlantik, blockiert von Hochs bei südwestlich von Grönland und dem Azorenhoch vor Spanien mit einem Russlandhoch über Osteuropa.
Diese Lage verläuft über Island, Skandinavien nach Westeuropa und über Mitteleuropa hinweg mit milden leichten Temperaturen und kräftigen Niederschlägen im Südwest- und Süden Deutschlands bis zu Mitte hin, wobei auch der Westen gestreift wird, nach Osten werden die Niederschläge weniger aufgrund des Hochs im Osten.
Im Herbst ist es wärmer als normal dann und der Niederschlag übernormal. Dann erfolgt ein Abtropfen ins Mittelmeer mit heftige Niederschläge dort und Tiefbildung.
Diese Lage hält aber nur kurz und kommt nicht weiter nach Osten voran.
Am 24.10.07 entsteht über Kanada, Grönland, Island und nördlich von Skandianvien eine antizyklonale Westlage mit einer langen Hochdruckbrücke und Blockharde über Europa. Dort im äußeren Norden von Skandinavien und Grönland besteht Sturmgefahr und teils Regen oder Schnee. Danach brechen die Bänder der Westlage auseinander und es kommt ein Orkantief mit 955 hPa Island zu den Britischen Inseln, Frankreich und führt eine winkelförmige Umformung herbei.
Ende Oktober toben über dem Nordatlantik von Grönland bis kurz vor den Britischen Inseln weitere kleine Orkantiefs hinweg. Diese Lage kann mit Wintereinbrüchen verbunden sein. Ähnliche Lagen gab es 2005 schonmal.
Polarwirbelerklärung und Ursache des kalten Winters! Polarwirbel sind die Ursache für warme oder kalte Winter!
Sehe beide Karten unten!
Erklärung des hochatmosphärischen Geschehens, die Folge können ein kalter Winter sein mit Kaltluftansammlung im Norden und Osten der Nordhemisphäre und einer geschwächten Westlage, durch Warmlufttransport in die Stratosphäre und dadurch ein Umkippen der Strömungen in der Atmosphäre.
Nach derzeitigen Stand wären aber auch Mildwetterlagen ebenso vorhanden.
Diese Polarwirbel sind auch die Ursache für Blockierungen, Hochwasserlagen und für Stürme im Winter.
Es wären demnach Wintereinbrüche und einzelne Stürme wahrscheinlich. Dies dürfte sich im November 07 bemerkbar machen.
Die Polarwirbelbildung hängt mit der Sonneneinstrahlung im Winter an Nord- und Südpolen zusammen, adiabatische Kompresserwärmung spielt eine Rolle, Verschiebungen des Wirbels nach Nordgrönland und Spitzbergen durch die warmen Aleutenhochs und dem Magnetfeld. Die beiden Teile des Wirbels nennt man PWW (Polarwibel West ) und PWE Polarwirbel Ost, einer liegt dabei über Kanada wo auch der geomagnetische Nordpol liegt und der andere bei Sibirien.
Die Störungen des Wirbels haben auch bedingte Ursachen aus weitentfernten Regionen der Erde, die über die Telekonnektion laufen, Meeresströmungen und Kontinente, die Erwärmung und Abkühlung. Die Wirkung geht über in die Jetstreams, was sie stark verbiegt.
Würde dies Lage derzeit als Dipollage bezeichnet andauern weiter, wäre ein Winter denkbar, Russlandwinter die manchmal vorkommen und im Sommer die Spaniensommer mit Hitze in Europa. Dies Jahr hatten wir Glück er nicht völlig zerteilt war. Eine Blockarde kann Wochen dauern, bis der andere Teil von Kanada nach Europa rein rutscht und für mildes Westwetter sorgt, meist erst Dezember zu Januar hin.
Aufgrund der Dipollage durch ein Polarhoch und die beiden Teile Polarwirbel werden die Laufbahnen der Tiefs vorgeben und vorallem da die Frontalzone in zwei Teile aufgetrennt ist und eine über dem Mittelmeer sowie Azoren. Die anderen vom Nordatlantik, nördlich Skandianvien nach Sibirien liegt. Die Tiefs ziehen dann auch vom Mittelmeer und aus Nordeuropa oder Osteuropa zu uns. Kalte Winter mit sehr warmer Luft in niedrigen Schichten haben dann heftige Schneefälle zufolge. Manchmal ziehen die Tiefs aus Spanien und über Frankreich hinweg und umgehen die Blockardehochs, führen aber sehr feuchtwarme Luft auf sehr kalte Winterluft drauf.
Gleichzeitig bilden sich mehrere Tiefdruckrinnen in Bodennähe, die Einfluss auf das Wetter nehmen, wenn sie günstig von der Dipollage gesteuert werden zu uns, dann drohen Niederschläge als Regen oder Schnee.
Tiefdruckrinne kann es über dem Mittelmeer bis durch zu den Azoren geben, was man an wellige Erscheinungen der Isobaren erkennt und viele Höhentiefs in diesem Bereich, sowie die Rinnen treten über dem Nordatlantik, Skandinavien und Osteuroapa in Erscheinungen. Auch ziehen diese Rinnen über die Alpen nach Süddeutschland und weiter nördlich. Sehr feuchte Luft mit Aufgleiten auf kalte eisige Luft führt zu heftige Schneefälle, vor allem wenn die Rinne und Tiefs stationär bleiben.
Bleibt der Dipol einfach liegen durch den Wirbel an einem Gebiet, führt dies zu Wetterextremen, die man ja häufig erlebt.
Gruss Marco