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Einbuchtung Gewittertief über der Mitte

  • NOB57
  • 5. Juli 2006 um 21:01
  • NOB57
    Gast
    • 5. Juli 2006 um 21:01
    • #1

    Zurzeit liegt ein Gewittertief über der Mitte Deutschlands in einer Tiefdruckrinne die aus nordwest kommt zu uns.

    Eine starke Konvergenz liegt im Süden Deutschlands hier können einige heftige Gewitter noch auftreten.

    Im äußeren Nordwesten von Niedersachsen kann es nochmals heftige Gewitter geben am späten Abend.

    Das steuernde Gewittertief liegt dabei bei Großbritannien.

    Die Labilität ist im Süden und Nordwesten noch besonders erhöht.

    Der Wind nimmt aber langsam mit der Höhe in den verschiedenen Höhenschichten etwas ab. Die Unwettergefahr sinkt etwas.

    Im Nordwesten und Südwesten gibt es besonders kräftige Hebungsgebiete. Wo konvergierende feuchtwarme Luft angehoben wird.

    Vor allen an der Süd- und Nordwestseite wie auch im Westen des Tiefs.

    Eine Luftmassengrenze aus heißer trockener Luft, feuchtwarm oder extrem/mäßig schwüler Luft mit kühler Luft hat oder bildet sich über Deutschland bei Hessen und Frankfurt zurzeit. Es gibt da mehrere Konvergenzen darin.

    Gruss Marco

  • NOB57
    Gast
    • 5. Juli 2006 um 21:15
    • #2

    In der Nacht zu Donnerstag bildet sich an der Grenze zu Luxemburg ein neues Gewittertief entlang einer wellenden Isobare.

    Morgen gibt es eine Windscherung über dem Nordwesten, Mitte und Nordosten. Möglicherweise eine Gefahr für einige Superzellengewitter über der Mitte und kurz vor dem Nordosten.

    Vielleicht mögliche Tornados, wenn überhaupt.

    Die Labilität (CAPE) ist im Norden, der Mitte und im Süden deutlich erhöht nach derzeitigen Stand am Donnerstag gegen Spätnachmittag und über dem Abend.

    Es gibt im Nordwesten, Westen, Südwesten wie Süden und über der Mitte bis aus der Mitte nach Norden und auch nach Osten etwas starke Strömungsverhältnisse. Die Strömungen liegen sehr dicht aneinander. Hier könnten sich Konvergenzbereiche bilden. Konvergenz zusammenströmen und im Bereich des Tiefs was von Luxemburg über die Mitte nach Norden zieht Hebung (aufsteigen).

    Über Süddeutschland, der Mitte bis Sachsen - Anhalt kann es zu große Regenmengen kommen am Donnerstag. Ab den Nachmittag und darüber hinaus.

    Ab Mittag zeigen sich deutlich über Südostdeutschland, nördliches und mittleres Bayern, Hessen, Thüringen und westliches Sachsen - Anhalt. Abends auch Niedersachsen und gesamtes nördliches Bayern hohe Labilität. Sonst aber im gesamten Land, außer nur im äußeren Nordosten und Osten hohe Labilitätswerte und Gefahr von starken Gewitter, wenn die negativen Werte vielleicht noch zu schwere Gewitter hin gehen sollten.


    Gruss Marco

  • NOB57
    Gast
    • 5. Juli 2006 um 21:51
    • #3

    Heute hatte sich ein kleiner Teil der Grenze im Nordwesten in der Nähe von Bremen gebildet, dabei war schwülwarme Luft aus Nordfrankreich, plötzlich südwestlich nach Norden geströmmt.

    Bis zum späten Nachmittag und auch Abend ist diese Grenze jetzt stark angewachsen nach Süddeutschland und wie Hessen und Frankfurt.

    Hier strömen Luftströme aus Nordwesten, Südwesten, Süden und Osten aufeinander und bilden eine Grenze mit Konvergenzen.

    Zurzeit haben wir darin ein Gewittertief was für Gewitter sorgt.

    Gruss Marco

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