Seid mehrere Jahrzehnte werden verbesserte physikalisch - mathematische Modelle zur kurz- und mittelfristigen Wettervorhersage eingesetzt.
Auch für die Vorhersage von Klimaänderunge wurden in numerische Modelle, sog. Klimamodelle gemacht.
Die einfachsten sollen die Klimamodelle rein thermodynamischen Modelle, bei denen die Zirkulation unberücksichtig ist und eine Prognose über die Änderung der globalen Mitteltemperatur möglich ist.
Von Interesse sind die regionalen Klimaänderungen, also Änderungen der Temperatur und des Niederschlags in Mitteleuropa, Spanien, Indien und USA usw. zum Beipspiel.
Um Aussagen zu machen können, wurden großräumige Zirkulationsmodelle, sog. gekoppelte Ozean - Atmosphäre - Modelle entwickelt.
Auf diese Weise können auch die klimatisch sehr wichtigen Wärmeübergänge zwischen Ozean und Atmosphäre sowie der Meeresströmungen verbundene Wärmetransporte z.B. im Golfstrom berücksichtigt werden.
Wie zuverlässig sind Klimaprognosen für die nächsten 50 bis 100 Jahre?
Da auch Mittelfristvorhersagen als Beispiel vom 6. Tag an häufig nicht mehr realistisch sind.
Um es zu prüfen, versucht man mit den Klimamodellen zum einen die gegenwärtigen Klimazonen der Erde zu simulieren und zum anderen Klimaänderungen der Vergangenheit modellmäßig zu berechnen.
Aus dem Weltklimakonferenz von 1990 von Genf wurde den großen Klimarechenzentren die Aufgabe gestellt, die klimatische Änderunge der nächsten 100 Jahre unter verschiedenen Annahmen bezüglich der Zunahme der atmosphärischen Treibhausgase zu berechnen.
Zwei der Szenarios sollen betrachtet werden. 1. Was könnte geschehen, wenn sich die anthropogen verursachte Zunahme der Treibhausgase bremst fortsetzt?
2. Wie könnte die Klimaentwicklung sein, wenn vom Jahr 2010 an eine Reduktion der anthropogenen Treibhausgase um 2% pro Jahr erfolgte?