Oktober Hochdrucklage über Mitteleuropa
Die Wetterlage hält offenbar noch bis in die Wochenmitte nächster Woche weiter an, dann eine erneute Hochdruckzone bildet sich im Bereich heute am Freitag bis Samstag aus einer langen Welle, die vom mittleren Alantik, Spanien über Europa hinweg nach Griechenland und Rußland verläuft.
Der Hochdruckrücken wölbt sich zurzeit über Südeuropa, Süddeutschland, Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich, Britische Inseln nach zu das südliche Skandinavien auf, sowie auch nach Osteuropa etwas.
Heute am Freitag lag Ostdeutschland am Rand eines Hochdruckrückens. Was dort die Bildung von Cirrus oder Cirrostratus ermöglichte, allerdings liegt heute auch ein Höhentief über Osteuropa, etwas nach an Ostdeutschland dran. Durch dieses Höhentief und den Hochdruckrücken konnte schonmal kältere Luft über die östliche Seite Skandinaviens nach Ostdeutschland, teils auch Osteuropa schon etwas gelenkt werden.
Hebungsgebiete liegen am Samstag vom mittleren Atlantik, an der spanischen Küste entlag von Island, Nordatlantik, östliches Grönland, südwestlich von Skandinavien, Spitzbergen bis ins Polargebiet über Rußland, sowie über Osteuropa im Kaltlufttropfen. Über Deutschland haben wir nur geringe Hebungszonen.
In der Trogvorderseite treten über dem Nordatlantik ebenfalls am SamstagHebungsvorgänge auf. Diese Hebungsvorgänge dort, wo hohe relative Feuchtigkeitwerte liegen kommt es zu wetteraktiven Zonen.
Am Samstag befinden sich über Mitteleurpa synoptisch-skalige Wellen, lange Wellen was die Verlagerung der Druckgebilde verzögert und über dem Nordatlantik, sowie östliches Skandinavien kurze synoptisch-skalige Wellen auch über die nächsten Tage noch.
Starke, mäßige Niederschläge liegen zurzeit auch am Samstag über dem mittleren- , nördlichen Atlantik und Spanien, Osteuropa, Nordmeer, teils Mittelmeer.
Auf der Trogrückseite über Osteuropa kann es am Samstag in Nordost- und Ostdeutschland vereinzelt Haufenschichtbewölkung geben, sowie im Bereich eines Höhentierfs über Spanien am Samstag kann Haufenschichtbewölkung auftreten.
In der Höhe vom Boden 0 - 300 m bei sehr flacher Feuchte- und Temperaturinversion können am Samstag über Norddeutschland, dem süden Deutschlands, teils der mitte, teils auch nördliches Brandenburg Nebelfelder, als Nebel- und Hochnebel auftreten. Samstagabend kann wieder über Elbsandsteingebirge, Oberlausitz Nebel vereinzelt möglich sein, sowie in der Nacht zu Sonntag kann man vielleicht von Südostdeutschland, der mitte Deutschlands, etwas ins südliche Brandenburg und von der Nordsee in den nordwesten Deutschlands mit Nebel rechnen bei hoher Luftfeuchte.
Bis Sonntag kommt es nochmals zu Erwärmung in Bodennähe in Deutschland, nachts auch schon Frostgefahr. Am Sonntag wird es dann zunehmend kälter von Norden her durch ein Kaltluftropfen über Osteuropaund dem Hochdruckgebiet über dem süden Skandinaviens wird kältere Luft nach Deutschland geführt.
Am Sonntag trogt ein Trog von Spitzbergen vom Nordmeer über den östlichen Teil Skandinaviens nach Osteuropa über das Schwarze Meer aus.
Ab Montag dreht der Wind auf östliche Richtungen durch die Verformung der Druckgebilde am Boden. Der Kaltlufttropfen kommt uns Montag von Osten etwas näher. Auf der Ostseite des Rückens und des Kaltlufttropfens kann es zu Bewölkung, Nebel und Hochnebel kommen.
Zu den Temperaturen herrscht nur nachts Frost in Südost-, Ost-, Südostdeutschland, teils auch in Mulden und Gebieten wo sich Kaltluftseen bilden. Tagsüber bleiben die Temperaturen von Samstag bis Donnerstag nächste Woche bei 14°C und 17°C weiter an. Höchstwerte bei 14°C und 17°C, sowie Tiefstwerte bei 6°C und 10°C.
Die Frostgrenze liegt am Samstag in 3800 m über der mitte Deutschland, sowie auch in Ost-, Südost-, Nord-, und Süddeutschland, dabei befindet sich Grenze über Nordwestdeutschland in 4000 m am Samstag. Bis Freitag nächste Woche sinkt die Frostgrenze auf 2800 m allmählich über Deutschland herab.
Am Dienstag in 850 hPa nimmt der Wind von Nordwesten und Norden über Deutschland an stärke zu und kann vielleicht stürmisch werden über Mittwoch bis Freitag nächste Woche. Diese Windzunahme ist im Bereich eines Trogs und eines Sturmtiefs von Nordwesten her zu erklären, wodurch sich in der Höhen auch die Druckgegensätze etwas wieder verstärken. In Bodennähe bleibt der Wind allerdings noch weiterhin etwas schwächer, als über der Nordsee.
Gruss Marco