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Baudraten Einstellung

  • ke2705
  • 28. April 2011 um 19:34
  • Erledigt
  • ke2705
    Gast
    • 28. April 2011 um 19:34
    • #1

    Nach mehrtaegigem Kampf mit meinem GPS-Modul, laeuft nun meine Station (259) auch. Mein Modul hat immer wieder nach kurzer Zeit die Position verloren - der Grund war letztendlich die schlechte Position der GPS-Antenne.

    Bei der ganzen Fehlersuche bin ich ueber ein paar Fragen gestolpert, fuer die ich hier hoffe eine Antwort zu finden.

    Die Baudraten-Einstellung kann an mehreren Stellen festgelegt werden: Jumper Auswerteplatine, im GPS Modul (Initialisierung) und im Tracker. In welchem Zusammenhang stehen die. Mir ist klar, das man im GPS-Modul eine Basis-Einstellung (z.B. 4800) hinterlegen kann und diese dann beim Initialisieren veraendern kann. Muss dann der Jumper auf der Platine der Basis-Baudrate (4800) oder der hoeheren Baudrate (Tracker) entsprechen? Im Sourcecode des Linux-Trackers habe ich gesehen, das immer auch mit höheren Baudraten intialisiert wird, auch wenn man den Tracker mit 4800 aufruft:

    Code
    int br= 4800;	for (int b=0; b<4; b++) {	int f= open (serial_device, O_RDWR | O_NOCTTY );	if (f == -1) {  	perror ("open()");  	exit (-1); }	set_baudrate (f, br);	sprintf (buf, "initialize GPS with %s, %d baud, using %d baud\n", gps_type, baudrate, br);	write_log_messages (buf);	br+= br;	write (f, "55555\n55555\n55555\n", 18); // only for synchronization	write (f, init_string, strlen(init_string));	close (f); }

    Was ist der Sinn hinter dieser Initialisierung? Das man mit 4800 anfaengt verstehe ich (z.B. Akku im GPS Modul leer), aber wenn ich mit 4800 Baud arbeiten will, dann brauche ich doch keine hoeheren Initialisierungen?!

    Deshalb habe ich bei mir den Code folgendermassen geaendert:

    Code
    for (int br=4800; br<=baudrate; br+= br) {
    	int f= open (serial_device, O_RDWR | O_NOCTTY );
    	if (f == -1) {
      	perror ("open()");
      	exit (-1); }
    	set_baudrate (f, br);
    	sprintf (buf, "initialize GPS with %s, %d baud, using %d baud\n", gps_type, baudrate, br);
    	write_log_messages (buf);
    	write (f, "55555\n55555\n55555\n", 18); // only for synchronization
    	write (f, init_string, strlen(init_string));
    	close (f); }
    Alles anzeigen

    Nun wird nur noch max. bis zur gewuenschten Baudrate initialisiert.
    Hat man eigentlich Nachteile, bzw. Bandbreiten-Einschraenkungen wenn man mit 4800 Baud arbeitet oder sollte man die eine hoehere Baudrate anstreben/einstellen?

    Noch eine weitere Frage: Was ist eigentlich eine gute Ortungsquote? Aktuell habe ich Quoten zwischen 40 und 60% (1h).

    So, ich denke das waren zunaechst mal meine wichtigsten Fragen - fuer Antworten bereits jetzt vielen Dank im voraus.

    Gruss
    Eberhard

  • KiNgMaR
    Gast
    • 28. April 2011 um 21:38
    • #2

    Durch deine Änderung am Code kannst du aber das GPS nicht mehr auf eine niedrigere Baudrate zurück stellen, oder? Denn in dem Moment, wo das GPS z.B. noch mit 38400 Baud läuft, die Init-Sequenz aber nie mit 38400 Baud gesendet wird (d.h. nur Datenmüll beim GPS ankommt), kann die Baudrate ja nicht mehr auf den neuen Wert reduziert werden. Den Jumper würdest du ja dann nach dieser Initialisierung umstecken und Reset drücken, so dass der Mikrokontroller die Baudrate anhand des Jumpers kennt, das GPS sie sich gemerkt hat, und der Tracker eigentlich garkein Init mehr senden müsste, sondern die Kommunikation direkt funktioniert (kann man auch so beobachten).
    ( Ohne Gewähr, bin mir auch nicht 100% sicher :) )

    Zitat

    Noch eine weitere Frage: Was ist eigentlich eine gute Ortungsquote? Aktuell habe ich Quoten zwischen 40 und 60% (1h).


    Wenn 40% deiner Signale tatsächlich als Blitze verwertet werden ist das eine gute Quote. Die Quote sinkt bei vielen Gewittern in der Nähe der Station meistens drastisch, da viele Blitze (z.B. Wolke-zu-Wolke-Blitze) zwar Signale verursachen, aber aus verschiedenen Gründen nicht eindeutig genug oder von nicht genügend Stationen aufgenommen wurden. Das ist dann auch bei Gewittern in Deutschland z.B. durchweg bei allen deutschen Stationen zu beobachten, und die dänischen etc. klettern im Quoten-Ranking nach oben.

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