E-Feld Messungen

  • Hi Leute


    Hatte heute ein längeres Gespräch mit Gunter der unbedingt ein Netzwerk für E-Feldmessungen aufbauen möchte und ebenso blitzbegeistert ist wie wir
    Warum?
    Lange bevor es Blitze gibt ändert sich das elektrische Feld und kann als Vorwarnung verwendet werden. Zusätzlich kann damit bestimmt werden ob es ein + oder - Blitz ist.
    Mehr will ich gar nicht sagen, bin mir sicher daß Gunter hier bald auftauchen wird. Auf jeden Fall ist er herzlich Willkommen


    Gerald

    lg
    Gerald, OE2IGL

    Salzburg/Gnigl, 435 m üNN/47.823°N/13.074°E, Davis Vantage Pro2 Plus, TOA Blitzortung, Wetterforecasting, Wettersatellitenempfang

  • Interessant mit Sicherheit. Ich habe das ja bei torstenh schon kennen lernen dürfen.
    Aber die Kosten dafür sprengen meinen Rahmen.
    (habe im anderen Forum was von ca. 1.000 Euronen gelesen)


    Aber als Eigenbau, warum nicht ?

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk


    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • Klar, wir versuchen wieder einen Eigenbau. Möglichkeiten gibt es mehrere, entweder Feldmühle bauen so wie Silvio. Mag ich aber weniger da man zu viel basteln muss und bewegliche Teile hat. Es gibt aber auch Schaltungen für E-Feld Messungen mit Vertikalantennen. Schon besser aber die Vertikalantenne zieht Blitze richtig an. Mein Favorit ist eine flat plate Antenne die wieder an einen Verstärker gekoppelt wird und die Ausgangsspannung das E-Feld liefert. Kosten ca. 15 Euro aber die Probleme stecken im Detail. Muss zuerst mal Tests machen.


    Gerald

    lg
    Gerald, OE2IGL

    Salzburg/Gnigl, 435 m üNN/47.823°N/13.074°E, Davis Vantage Pro2 Plus, TOA Blitzortung, Wetterforecasting, Wettersatellitenempfang

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  • Gleich einmal die zu erwartenden Probleme:
    1. Elektrische Feld hat mehr Störungen als das magnetische Feld
    2. Die Antenne hat eine sehr hohe Impedanz und daher ist die Koppelung an den Verstärker nicht so einfach
    3. Blitze können mit der elektrischen Antenne nicht so weit detektiert werden aber dafür umso mehr und auch Wolke-Wolke Blitze


    Leselekture:

    auf Click here gehen, ich hatte Mr. Shirer angeschrieben aber sein Vater der das System entwickelt hatte lebt nicht mehr


    aber mit Vertikalantenne
    ebenso mit Vertikalantenne
    mein Favorit inkl. Schaltung, Bauteile habe ich bereits, statt vertikalantenne eine flat plat verwenden


    und zig Patente die ich gar nicht erwähnen will


    Gerald

    lg
    Gerald, OE2IGL

    Salzburg/Gnigl, 435 m üNN/47.823°N/13.074°E, Davis Vantage Pro2 Plus, TOA Blitzortung, Wetterforecasting, Wettersatellitenempfang

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  • Hallo Gewitterfreaks,


    ja ich hab gestern mit Gerald ein langes interessantes Gespräch rund um die Gewitterortung bzw. E-Feld Messung gehabt.
    Ja meine Traum wär ein Feldstärkenetz. Ich habe mir vor etwa einem Jahr eine Feldmühle des Typs EFM-100 von Boltek gekauft. Mit der Feldmühle bzw. der Feldstärkemessung wäre eine Art Gewittervorwarnung möglich. Klappt auch schon sehr gut. Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten der Anzeige. Einmal lokal auf der eigenen Internetseite. Die Software gibt es prinzipiell schon, ich bin mit dem Chefprogrammierer noch am verhandeln, vielleicht kann ich den Feldstärkeverlauf meiner Mühle bald auf meiner Homepage darstellen...


    Liink: => unter E-Feldmonitoring


    Die Boltek Software welche mit der EFM-Software mitgeliefert wird, kann Ihre DAten über TCP/IP zur Verfügung stellen. Boltek geht dann davon aus die Software auf einen anderen Rechner zu installieren. Die Verbreitung dieser Software über eine E-Feldmessseite wäre allerdings von der rechtlichen Seite sehr grenzwertig. Deswegen habe ich ein eigenes Tool mit VB6 programmiert, welches von jedem Ort des Internets aus kontakt mit der Boltek Software aufnehmen kann und die Daten lokal in eine .dat Datei schreibt. Klappt sehr gut.


    Die Idee war nun eine spezielle Server Software zu programmieren, das heißt den Source Code meines Tools multiplizieren je nachdem wieviel Mühlen....die momentanen E-Feld werte der Stationen in einer Karte darstellen. Schon hätten wir eine Gewitterwarnseite, großflächich...je nachdem wieviel Mühlen...am Anfang einige...später immer mehr...


    Ma muß hier allerdings von vornherein überlegen welchen Weg man geht...Will man nur die Momentanwerte auf dem Server speichern...oder will man zusätzlich noch alle Werte dauerhaft in Dateien speichern... ?? Ich bin eher für die Variante zuerst nur die aktuellen Werte auf dem zentralen Server zu speicher...und die Archieve lokal auf den jeweiligen Servern an denen die Feldmühle angeschlossen ist. => Diskussionspotential ;)


    Dann bin ich mit Gerald zum Abschluss gekommen: Die Boltek Mühle ist teuer, es wird kaum Leute oder verhältnismäßig wenig Leute geben, die sie haben werden...das heißt es werden eigene Feldmühlen / andere Messeinrichtungen gebaut.... DAs gilt es auch hier unter einen Datentechnischen Hut zu bringen: Das heißt erster Schritt oder Gedanke wäre: Welches Datenformat nehmen wir zur E-Feld Messung ?
    TCP/IP ist klar..aber wie sieht ein Datenpaket aus ?


    Meine Boltekmühle liefert folgendes:


    Pro Sekunde wirden zwei bis drei Messwerte geliefert. Wobei ich sagen muß ein Messwert pro Sekunde für eine Gewittervorwarnung ausreicht.
    Wenn man betrachtet das man übers Internet geht (Verzögerung) und die Datenmenge nicht explodieren lassen will, sollten wir uns pro Sekunde auf einen Meswert beschränken...Davon abgesehen habe ich bei mir noch nie Feldstärkeänderungen erlebt, die in einer Sekunde sich um mehr wie 10 V/m verändert haben, zumindest ist die Boltekmühle hat eine maximale Auflösung von +/- 10V/m. An den Stellen des Blitzschlages ändert sich das Magnetfeld natürlich, aber da die Messung in weiterer Entfernung ist (außer der Blitz ist genau überm Haus...) ist dies in meinen Augen nicht messbar.
    Also pro Sekunde ein Messwert über TCP/IP. Aber wie sieht ein Datenpaket aus ? Meine Boltek Mühle schickt E-Feld Wert im Format 00.00 kV/m einen CRC zur Kontrolle der korekte Übertragung, ein Rotorfehlerbit (0/1) und Anfangs- und Enderkennung des Paketes.


    Mit meinem Tool wäre ich programmiertechnisch flexibel, ich könnte das anpassen für die Boltekmühlen mit einem sogenannten Zwischentool.
    Aber: Die Boltek Kommunikation über TCP/IP gefällt mir sehr gut...denn sie ist basiert auf telnet...das heißt jeder in jedem Betriebssystem integrierte telnet Client kann Kontakt aufnehmen. Die Sache ist Server gesteuert...das heißt ein connect des Hauptserver und schon hat man Daten....es können beliebig viele Clients zur Mühle Kontakt aufnehmen, daß heisst die Idee weiter zu spinnen: Jeder Mühlenbesitzer könnte zu einer bestimmten Mühle seiner Wahl direkt Kontakt aufnehmen die Daten saugen, speichern...und auswerten....


    Ja dann mal schauen was meint Ihr dazu ? Ideen / Aregungen ..Fragen ?
    Ist unter euch ein Kartenspezialist, also ein Spezielaist fpr Online Karten....ich bin immer noch auf der Suche nach einer relative einfachen daß heißt HTML basierten Lösung. Man kann sich mit HTML verweis sensitive Grafiken erstellen..Mir felt nur ein java Script mit dem ich den Momentanwert aus einer Textdatei auslese und bei einer Mausaktion auf der Karte anzeige ...Die Dauerspeichungen der Werte mal außer Acht gelassen....


    Bis denn :-)



    Grüße an alle


    Gunter

  • Servus,
    die Idee klingt verlockend, ich könnte mir vorstellen, daß da schon Interesse besteht. Knackpunkt dürfte, und dies vermutlich nicht nur bei mir, der Anschaffungspreis sein. Boltec & Co. kommt da wohl selten in Frage, eine erschwingliche Eigenbaulösung wäre das Richtige...
    Das Ganze hat den Reiz darin, daß LR für große Entfernungen gut ist, die Feldmühle für lokale Ereignisse. Das dürfte für viele von Interesse sein. Das ganze über Internet - spitze.
    Leider kann ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen derzeit wohl nicht viel zum Thema beitragen, aber ich melde mich schon mal rein prophylaktisch an.

  • klingt schon spannend, so ein komplettes Netz aufzubauen.


    Ich bin zwar gerade erst dabei mein LR aufzubauen und hier im Forum Frischling, aber mit Feldmühlen beschäftige ich mich schon etwas länger. Eine Eigenbaulösung wär da denk ich die beste Variante.


    Ich werde mich die nächste Zeit mal in die elektrotechnische Seite einlesen. Vielleicht kann ich in der Richtung bisschen was dazu beitragen. Ich hab zwar bisher mit Analogschaltung wenig gemacht, aber bisschen was ist schon hängengeblieben.


    Im Netzwerk wär ich jedenfalls auf alle Fälle mit dabei. Soviel kann ich schon mal sagen.


    Gruß Roland

  • Hallo zusammen,


    war lange nicht mehr da aber es klingt schon interessant.


    schaut mal unter:


    hier ist ein Receiver der das E-Feld empfängt. ist ein Handscanner und einfach nachzubauen. Vielleicht hilft er euch. Ich habe gerade die Teile hier und wollte mal sehen was das Teil bringt.


    unter kann man recht viel dazu lesen!


    Gruß
    Torsten

  • Bei einem oben aufgeführten Link, bin ich auf eine Lösung gestossen wo ein Digitalmultimeter mit RS232 Schnittstelle als Messwertwandler benutzt wird. Man wäre hier mit 80,- Euro dabei. Ich kläre ab ob das Protokoll über RS232 von dieser oder anderen Firmen mit vergleichbaren Geräten freigegeben ist. Wenn ja, könnte man hier ein VB6 Tool programmieren welches die Daten über RS232 aufnimmt, lokal auf die Festplatte im Sekundentakt schreibt und gleichzeitig über TCP/IP weitergibt an den zentralen E-Feld Netz Server. Gefällt mir die Vorstellung.Das Multimeter hat eventuell noch einen Messwertspeicher, so daß man bei Spannungswegfall und abgeschalteten PC trotzdem Daten von der Mühle empfangen kann, so wäre zumindest die E-Feld Geschichte erhalten und verfügbar für spätere Analysen in Zusammenhang mit der Blitzortung etz. ;)


    Bis denn


    Gunter

  • So,


    hier unter diesem Link könnt ihr in nahezu Echtzeit den Verlauf des E-Feldes über Wattenheim sehen:



    Ihr müsst in dem Menü auf "Field-Monitoring" gehen, ganz unten ist meine Mühle.


    Ich habe eben abgeklärt:


    Es wird nicht mehr lange dauern dann wird dieses Display auf meiner eigenen Seite sein ;) Ist nur ein Haufen Softwarekram (Apache, Zusatzmodeule etz) den man dazu braucht und Zeit für ein solches Display ;)


    Ich sende jetzt per TCP/IP meine Daten sekündlich an worthing-weather. Dies ist nur eine Demonstration...so stelle ich mir auch die Übertragung zum E-Feld Hauptserver vor :-)


    Bis denn


    Gunter

  • .....vielleicht hilft dir auch diese USB Schnittstelle. Hier sind zwei Analoge Eingänge vorhanden welche man für deine Zwecke nutzen. Ich habe hier ein Tool welches die Messwerte meiner Mühle über 232 von einen Oszi ließt und als TXT File ausgibt.
    Ich beschäftige mich schon eine Weile damit habe es aber nie ernstlich weiterverfolgt.
    Velleman Karte kostet 30€ bei Conrad. Geht gut und man kann sie leicht programmieren. Digitale Messwerte kann man auch aufnehmen.
    Vielleicht besteht die Möglichkeit das du mir mal deine E-Mail gibst? ich kann dir dann die Software schicken.
    Die Messwerte meiner Mühle hatte ich auch schon über Verstärker an Velleman Karte. Mit Flash habe ich eine Weile gespielt um zu Visualisieren, aber auch nicht weiterverfolgt.
    Hatte die Karte schon online um darzustellen welcher Eingang "on" ist und welchen Messwert die analogen Eingänge bringen. Vielleicht ist hier ein JAVA Programmierer der diese Karte programmieren kann. Ich hatte Excel und VB ein wenig gespielt. Funktionierte auch recht gut.
    Wenn es interessiert kann ich euch noch mehr darüber schreiben. Für Zwecke "nur" Messwert die von einem Verstärker kommen aufzunehmen ist die Karte gut. Ich denke RS232 ist eine gute Schnittstelle aber schon in die Jahre gekommen.

  • Vergiss die armen Wetterleute nicht, die mitmachen wollen.
    Die haben meist schon einen belegten Com-Port durch die Wetterstation. ;)
    Müsste dann auch noch eine 2. dazu gekauft werden, oder ?

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk


    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • Torsten, wie sieht deine Feldmühle aus? Wenn ich eine baue dann die von

    Wichtig ist mir aber ein Gerät zum messen der elktr. Feldstärke ohne Feldmühle.
    Die ersten Elektronikteile habe ich heute eingekauft. Mal ein paar Verstärker und ANtennen ausprobieren, dann sehen wir.
    Es gibt auch einen Bausatz von um 80 $.


    Das Veleman Interface kenne ich. Habs aber nicht gekauft da es nur 8 bit Auflösung hat. Angeblich gibt es auch eine 10 bit Version, habs aber noch nicht gefunden.


    Noch etwas, ein VLF Forum:
    Gunter, da könnte man auch Werbung machen


    Grüsse
    Gerald

    lg
    Gerald, OE2IGL

    Salzburg/Gnigl, 435 m üNN/47.823°N/13.074°E, Davis Vantage Pro2 Plus, TOA Blitzortung, Wetterforecasting, Wettersatellitenempfang

  • .......schön wieder etwas von dir zu hören. Meine sieht so aus wie Silvio seine. Hatte wie gesagt Messungen über Oszi und RS232 gemacht. Geht recht gut. Den Favoriten hast du richtig gewählt die Seite und die Bauweise gefällt mir auch recht gut. Aber es ist wirklich eine Bastellei und Fummelei bis sie dann richtig funktioniert. Besser ist schon mit einer Stabantenne da man nicht so viel fummeln muss.
    Sie muss auch geeicht werden um die richtigen Spannungswerte zu bekommen. Da braucht man auch eine Prozedure die bei jedem gleich ist sonst funzt es nicht richtig. Die Stabantennenlösung ist einfachen umzusetzen glaube ich!
    Ich fand dieses Thema schon immer interessant, werde mich mal wieder auf dieses Thema einschießen.



    Bis bald :gewitter: :gewitter: :gewitter:

  • Hallo Torsten. Ich war immer da, nur im Hintergrund.
    Ja, die Eichung muss auch einfach sein, ansonsten haben wir ein Durcheinander.
    Besser als eine Stabantenne, die bis zu 3 m hoch ist (wie bei WWLLN), ist eine flat plate Antenne. Also zwei Platten wie ein Kondensator. Diese Dinger sind auch in den Sensoren von Aldis und Blids eingebaut.
    Hier wirst du sicherlich einiges wiedererkennen. Ganz oben das Weisse ist das GPS, die 4 Messingabstandshalter beinhalten die 2 Wicklungen für die Richtungserkennung (H-Feld) und die grünen Platten dienen zur E-.Feld Messung.


    Gerald

    lg
    Gerald, OE2IGL

    Salzburg/Gnigl, 435 m üNN/47.823°N/13.074°E, Davis Vantage Pro2 Plus, TOA Blitzortung, Wetterforecasting, Wettersatellitenempfang

  • Hallo Dirk !:


    Ich denke eine serielle Schnittstelle nachzurüsten ist kein großes Problem oder ? Also eine PCI Karte mit zwei zusätzlichen Ports kostet bei 11,04 Euro...wenn man im ebay schaut is vielleicht was für 5,- Euro dabei...ich selbst habe im ebay für meinen Server eine gekauft, von der Firma Moxa mit 8 RS232 Ports für 23,- Euronen. Eine zweifach langt aber vollkommen. Da kriegste noch ne Wetterstation dran ;-) Vorteil gegenüber den USB nach RS232 Adaptern ist, daß nicht alle Adapter voll RS232 kompatibel sind, es laufen nur einfache ANwendungen wie drucken etz. Es gibt mit Ihnen Probleme...darüberhinaus hat man zeitverzugseffekte, sprich sie arbeiten einfach nicht so schnell wie eine auf dem Mainboard integrierte oder über PCI erweiterte....hängt daran das USB einen Zwischenpuffer hat, den es gilt der NAwendung entsprechend zu managen...sonst kommt einfach nur Müll rüber...hab zum Beispiel bei der Toolprogrammierung für Audiogeräte (im Studiobereich) mit USB-RS232 Adaptern tierisch Probleme bekommen, während die gleiche Applikation an der integrierten RS232 des Mainboards einwandfrei lief.




    Hi Torsten:


    Interessant Deine Bastelleien / Programmierungen mit dem USB Interface von Vellemann. Ich weiß die RS232 ist alt aber tierisch stabil und einfach zu händeln. Man kann sie in schier allen Programmierspachen problemlos einbinden..java, VB6, NET, VC++,klassisch...deswegen gib ich ehrlich zu find ich die RS232 so tierisch gut, für die meisten Anwendungen schnell genug, Das IC ist arschbillig...
    Bei USB ist wie oben erwähnt immer so Randprobleme mit denen man zu kämpfen hat. Es geht schon beim Betriebssystem los, egal ob Linux oder Windows....es hängen oft mehrere Geräte am USB Controller, ein Drucker ein Scanner, ein Stick etz....vielleicht noch so ein bescheuertes Hub...jeder hat eine andere Konfiguration...USB wird oft unmerklich entkoppelt durch andere Treiber und wieder eingekoppelt...die Programme stürzen ab...dann die bescheurte Zwischenpufferung...du brauchst immer Zwischentreiber des Herstellers...die machen das meist so ;) sie bauen eine virtuelle RS232 ins System ein, dann ist es der selbe Weg wie obern bei Dirk beschrieben, es ist auch Hardwaremässig so...es gibt im Prinzip einen RS232 nach USB Converter, der allerdings dann hier softwareseitig statt hardwaremässig im Treiber steckt. Jede softwareseitige, dazwischenhängende Schnittstelle macht Probleme...
    Aber ich will keine Schnittstellenschlacht beginnen...wenn ihr USB besser findet ? ;)
    Gerne schaue ich mir Deine Software / Tools an Torsten, interessiert mich....dann schau ich mal was sich machen lässt ;) meine eMail: GGertung@gmx.net ich glaub ich habs auch freigeschaltet im Forum ?


    Bis denn Torsten..


    P.S: Die Diskussion wächst richtig, viele interessante Links dabei ! :-)

  • Hallo Gunter,


    will gar kein Problem daraus machen. RS232 ist von der Einfachheit auch mein Favorit
    und eine PCI-Karte ist auch kein Problem mehr. ;)
    Es sollten ja auch nur als ein paar Hinweise voran gedacht sein.
    Nächster Hinweis: Systemauslastung !
    Bei mir läuft zum Beispiel Wetter, Blitzortung und Web-Cam (Einzelbilder) zur Zeit.
    Mit meiner Auslastung liege ich meist um die 35 %, da könnte ruhig noch ein wenig E-Feld-Messung mit dran.
    Ich meine damit nur, kaum einer wird den PC nur für die E-Feld-Messung beteiben.


    Ansonsten sieht man ja schon an dem Interesse hier: DAS WIRD WAS !

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk


    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....