Monsun

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  • Großräumige Luftströmungen - wechseln die Richtung je nach Jahreszeit. Der Sommer Monsun vom kühlen Meer (mit hohem Luftdruck) nach dem wärmeren Land (mit niedrigem Luftdruck) weht, während der Winter Monsun vom kalten Festland nach dem jetzt wärmeren Meer weht.






    Europäischer Monsun




    Es gibt nicht nur den Monsun in Indien oder woanders, auch in Europa gibt es einen.


    Windsysteme aus nordwestlicher Richtung bringen feuchtes und nasskaltes Wetter.


    Als europäischen Monsun bezeichnet, treten sie zwischen den größeren Festlandmassen und den sie umgebenden Meeren im Verlauf wechselnder Jahreszeiten auf.


    Es entstehen große Windsysteme, die Luftströmungen entwickeln und monatelang über viele tausend Kilometer hinweg auftreten können.






    Sommermonsun


    Mit dem Aprilwetter als ersten Vorläufer des Sommermonsuns setzen Vorstöße von kühler Meeresluft in regelmäßiger Folge ein. Die Eisheiligen um Mitte Mai zeigen eine nächste Monsunwelle mit Kälterückfällen an.





    Wintermonsun


    In unseren Bereiten tritt der europäische Monsun zum Jahresende als Winter Monsun auf. In dieser Jahreszeit kühlen die Luftmassen über Russland ab.


    In Mitteleuropa wird die milde Witterung durch kalte Festlandsluft aus dem Osten abgedrängt, und erste Wintereinbrüche können schon Ende Oktober nachhaltige Schneefälle bis in die Täler der Alpen bringen.


    Ein kontinentales Hochdruckgebiet über Zentralrussland führt sehr kalte Luftmassen in den Alpenraum. Werden durch ein Island Tief von Westen her milde und feuchte Luftmassen herangeführt, kommt das befürchtete Weihnachtstauwetter.


    Richtiges Winterwetter setzt erst dann wieder ein, wenn die Zufuhr kalter Festlandluft aus Russland die westlichen Strömungsfelder der Tiefdrucksysteme zurückdrängt.

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